Vier Tote nach Horror-Crash auf der A6
Vier Tote nach Horror-Crash auf der A6
Vier Tote nach Horror-Crash auf der A6
Vier Tote nach Horror-Crash auf der A6
Vier Tote nach Horror-Crash auf der A6

Burgenland

Vier Tote nach Horror-Crash auf der A6

Schwerer Verkehrsunfall auf der neuen A6 im Burgenland: So starben vier Menschen, als ein Pkw und ein Lkw kollidierten.

Donnerstag, kurz vor 7 Uhr früh auf der A6 in Richtung Kittsee. Fünf Arbeiter eines Metallbau-Unternehmens aus Wien, vier Polen und ein Österreicher, sind auf dem Weg zur Arbeit. Plötzlich reißt das hektische Geschrei ihres Fahrers die noch schlaftrunkenen Männer aus dem Morgenschlummer. Reifen quietschen. Sekundenbruchteile später ein lauter Knall. Vier der Männer sind auf der Stelle tot.

© ÖAMTC


Die Rettungskräfte im Einsatz auf der A6 (Foto: ÖAMTC)

Erster tödlicher Unfall seit Eröffnung der A6
Zwei Monate, nachdem die Nordost-Autobahn für den Verkehr freigegeben worden war, kam es gestern bei Potzneusiedl zu einem ersten Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen. Ausgangspunkt des Dramas war ein mit Mineralwolle beladener Lkw, der während der Fahrt mehrere Ballen seiner Fracht verloren hatte.

© ÖAMTC


Vier Tote beim Horror-Crash (Foto: ÖAMTC)

Aufprall
"Ein nachkommender Sattelschlepper ist über zwei, drei der Ballen gefahren und dann am Pannenstreifen stehen geblieben“, erklärte der Leiter der Verkehrsabteilung Burgenland, Franz Füzi. Während der Lenker noch versuchte, das Ladegut unter seinem Lkw herauszuziehen, krachten die Montagearbeiter mit ihrem Ford Kombi in den stehenden Lastwagen. Sie hatten offenbar noch versucht, den Telwolle-Ballen auf der Straße auszuweichen. Dabei war das Auto ins Schleudern gekommen und prallte mit der rechten Seite in den Lkw. Nur einer der fünf Insassen hat die Wucht des Anpralls überlebt. Der 25-jährige Pole wurde mit einem Hubschrauber des ÖAMTC schwer verletzt ins Wiener Lorenz-Böhler-Krankenhaus geflogen.

© TZ ÖSTERREICH

„Der Lkw-Lenker, der die Fracht verloren hatte, stand unter Schock. Er wollte die Ballen bergen und war deshalb bei der nächsten Ausfahrt abgefahren und umgekehrt“, sagte Franz Füzi. Als er jedoch zur Unfallstelle zurück kam, war es schon zu spät.

© TZ ÖSTERREICH, Müllner


(Foto: Jürgen Müllner/TZ ÖSTERREICH)

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