Wunder im Burgenland

Heike F. überlebte Flugzeug-Crash

Heike F. kletterte selbst aus dem Wrack und rief
ihren Ehemann an.

Der Flug-Crash von Heike F. ging im Vergleich zu dem fatalen Unglück in Tirol „glimpflich“ aus. Die 49-jährige Pilotin liegt nach ihrem Absturz zwar immer noch im Krankenhaus in Wiener Neustadt, „aber ihr geht es von Stunde zu Stunde besser“, sagte eine Spital-Sprecherin am Sonntagabend zu ÖSTERREICH. Die Abgestürzte wird derzeit stationär behandelt. Wann sie das Spital zur häuslichen Pflege verlassen kann, ist aber noch unklar.

Glück im Unglück.
Wie berichtet, hatte die ausgebildete Segelfluglehrerin Samstagvormittag Glück im Unglück. Mit ihrer Piper „Starfighter“, einem motorisierten Kleinflugzeug, war die Pilotin gegen sieben Uhr früh vom Flugplatz in Wiener Neustadt gestartet und wollte über den Weingärten im Bezirk Neusiedl am See mit der Maschine die Vogelschwärme verscheuchen. Bei Frauenkirchen krachte die Pilotin mit ihrer Piper gegen die Äste eines Baumes, stürzte herunter und donnerte auf hartem Ackerboden auf.

Mit Heli in das Spital.
Der Flieger wurde total zerstört, blieb auf dem Dach liegen. Doch die verletzte Pilotin schaffte es sogar noch, sich aus dem Wrack selbst zu befreien und kletterte heraus. Sie schleppte sich fast 15 Meter von der Maschine weg, dann rief sie mit dem Handy ihren Ehemann an und brach zusammen. Der Gatte alarmierte sofort die Rettung. Ein Hubschrauber flog die 49-Jährige dann in das Landesklinikum nach Wiener Neustadt.

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