Crash mit Zug: 
Zwei Frauen tot

Chronik

Crash mit Zug: 
Zwei Frauen tot

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Bei einem schlimmen Zugunglück starben zwei Frauen aus der Steiermark.

Schreckliche Tragödie am Bahnübergang im Industriegebiet von Scheibbs: Weil zwei 60-jährige Frauen aus Gußwerk (Bezirk Bruck an der Mur), die mit ihrem Suzuki Swift auf einem Ausflug unterwegs waren, offenbar das rote Blinklicht der Signalanlage übersehen haben, kam es Donnerstagvormittag zu einer Frontalkollision mit der Lok der Erlauftalbahn. Die Puffer der ÖBB-Garnitur gabelten den Kleinwagen der beiden Frauen auf, der Zug schleifte das Auto trotz sofortiger Notbremsung durch den Lokführer mit.
Sofort tot. Die beiden Insassen des Suzukis hatten keine Chance. Sie waren auf der Stelle tot. Die Feuerwehr musste ihre Leichen mit einem Rettungsspreizer aus dem Wrack schneiden.

Im Zug befanden sich zum Zeitpunkt des tödlichen Dramas zwölf Fahrgäste, die Richtung Pöchlarn unterwegs waren. Sie blieben bei dem Unfall unverletzt, der geschockte Lokführer musste betreut werden.

Der Übergang war früher immer wieder Schauplatz von Tragödien. Vor zwei Jahren aber wurde er mit der Signalanlage ausgestattet. Seitdem hatte es keine schweren Unfälle mehr gegeben

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