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Uni-Tätigkeit

Enthüllt: So viele Rubel casht Kneissl in Russland

Für ihre Tätigkeit an der staatlichen Universität in Sankt Petersburg gibt es für die frühere Außenministerin Österreichs auch eine ordentliche Entlohnung. 

Seit rund zwei Jahren lebt Karin Kneissl bereits in Russland. Für die frühere Außenministerin Österreichs wurde sogar ein eigener Thinktank "G.O.R.K.I" geschaffen, den sie nun leitet. 

Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin, der ja auch auf ihrer Hochzeit war, gibt es dafür nicht. Stattdessen gibt es derbe Sager gegen Österreich. Es sei etwa "kein Zufall, dass Hitler aus Österreich kam", schimpfte Kneissl kürzlich. 

Wie nun eine Recherche des russischen Exilmediums "Novaya Gazeta Europe" mithilfe des "Standard" zeigt, wird Kneissl für ihre "G.O.R.K.I"-Tätigkeit auch ordentlich entlohnt. 

244.000 Euro und satte TV-Honorare 

Bislang flossen 22 Millionen Rubel an die frühere Außenministerin. Umgerechnet sind das nach derzeitigem Wechselkurs rund 244.000 Euro. 

Für ihre Auftritte im russischen Staatsfernsehen, dem Perwy Kanal, gab es ebenso nette Honorare. Laut Buchhaltungsunterlagen erhielt sie für sechs Sendungen zwischen August 2024 und September 2025 jeweils rund 2.200 Euro - pro Auftritt! Insgesamt also knapp 13.000 Euro für ihre TV-Auftritte.

Das Staats-TV wurde von den USA bereits vor Jahren sanktioniert und gilt als zentral für den russischen Propagandaapparat. 

Kneissl: Kann in Russland "viel mehr lehren und sagen" 

Auf Nachfrage von "Novaya Gazeta Europe" verwies Kneissl auf das "G.O.R.K.I"-Institut, das allerdings bisher keine Auskunft gab. Kneissl erklärte allerdings, dass sie in Russland - im Gegensatz zu Österreich - "viel mehr lehren und sagen" könne. 

In Anspielung auf die von den NEOS vorgebrachte Forderung, Kneissl die Staatsbürgerschaft zu entziehen, meinte Kneissl, dass man sie nun staatenlos machen wolle: "So viel zum Thema Menschenrechte".

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