Diamanten-Coup: Polizei jagt ein Phantom

700.000 € Schaden

Diamanten-Coup: Polizei jagt ein Phantom

Großes Erstaunen herrscht nach wie vor über einen Diamantenraub am helllichten Tag.

Der spektakuläre Coup nächst des Stephansdoms soll sich nach Angaben des Überfallopfers Igal Z. am Montag um 14.20 Uhr ereignet haben. Wie ÖSTERREICH berichtete, war der 37-jährige Geschäftsführer mehrerer Juwelier-Betriebe mit einem Aktenkoffer voll Edelsteinen und Bargeld im Gesamtwert von  700.000 Euro von seiner Geschäft am Neuen Markt und nach einem Bankbesuch zu weiteren Terminen unterwegs, als er in der Spiegelgasse plötzlich angegriffen wurde.
Laut Aussage des russisch-stämmigen Preziosenhändlers packte ihn der Mann von hinten und verdrehte ihm brutal den Arm. Dann  drückte der Täter Igal Z. gegen die Wand und forderte auf Englisch: „Gimme your bag.“ („Her mit der Tasche!“). Dann rannte er mit der Beute weg.
Trotz Alarmfahndung mit sieben Streifen konnte der Diamanten-Räuber entkommen. Die Personenbeschreibung des Mannes, auf den sich die Fahnder stützen müssen, sind mehr als vage.
Täter: »Ovales Gesicht
 mit weißer Hautfarbe«
Der ersten Einvernahme des Opfers zufolge hatte der  Angreifer ein „ovales Gesicht, war zwischen 30 und 40 Jahre alt, hatte eine weiße Hautfarbe und war 1,75 bis 1,80 Meter groß.“
 Der  Gangster, der mit der Aktentasche voll Diamanten entkommen konnte, trug Jeans, eine blaue Jacke und  eine dunkle Wollhaube. Die Waffe war ein silberner Revolver mit schwarzen Griff. Das Landeskriminalamt ermittelt.  (kor)

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