Drogenhölle U6: Suchtberatung soll absiedeln

Dealer überschwemmen Mariahilf

Drogenhölle U6: Suchtberatung soll absiedeln

Der Schock-Report von ÖSTERREICH über die Drogenszene an der U6 hat Folgen.

"Der ÖSTERREICH-Report über die verfahrene Situation mit dem viel zu engen Gehsteig vor der Drogenberatung Jedmayer und rund um die Dealerszene bei der U6, Gumpendorfer Straße, trifft es auf den Punkt", bestätigt Wiens ehemaliger Polizeigeneral und heutiger ÖVP-Nationalratsabgeordneter Karl Mahrer die Story, die zuletzt in Wien für Gesprächsstoff sorgte.

700 Suchtkranke. Die Subsituationspräparate, die täglich bis zu 700 Suchtkranke in der Beratungsstelle erhalten, werden sofort konsumiert.

Dann laufen halb Bewusstlose über den Gürtel, wanken an wartenden Jugendlichen - die Berufsschule Mollardgasse und das Jugend-AMS sind ums Eck -vorbei und rennen direkt in die Arme der wartenden Dealer.

Aus für Jedmayer? Dieser Horror soll jetzt ein Ende haben, verlangt Mahrer: "Ich will, dass es eine völlig neue Sicherheitskonzeption für den Jedmayer gibt - dass da täglich bis zu 700 suchtkranke ihr Methadon erhalten, ist einfach zu viel."

Während FPÖ-Mann Leo Kohlbauer eine Absiedelung der Beratungsstelle in ein Gewerbegebiet am Stadtrand oder in ein Spital fordert, will Mahrer "die Zahl der suchtkranken stark reduzieren und die Beratungsstellen in Wien verkleinern und dezentralisieren".

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