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Erstmals reine Milizkompanie im Grenzeinsatz

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123 Milizsoldaten entlasten Berufskader an der steirischen Grenze.

Der Assistenzeinsatz an der österreichisch-slowenischen Grenze im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise wird seit Donnerstag zum ersten Mal von einer reinen Milizkompanie unterstützt. Wie Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) in einer Aussendung bekannt gab, handelt es sich dabei um 123 Milizsoldaten aus fast allen Bundesländern.

Die Milizsoldaten, die sich freiwillig für den Assistenzeinsatz gemeldet haben, wurden laut Ministerium speziell für ihre Aufgaben an der Grenze vorbereitet und werden nun zur Beobachtung und für Patrouillen an der grünen Grenze in der Steiermark eingesetzt. Sie lösen eine Kaderpräsenzeinheit des Jägerbataillons 17 ab und entlasten damit das Berufskader, das für andere Aufgaben herangezogen werden kann. Bundesweit befinden sich zurzeit rund 730 Soldaten im Assistenzeinsatz (davon 260 Milizsoldaten und etwa 20 Grundwehrdiener), laut Ministerratsbeschluss dürften es bis zu 2.200 sein.
 

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