Feuerwerk der Verbote zu Silvester

Chronik

Feuerwerk der Verbote zu Silvester

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Achtung: Heuer gelten neue Verbotszonen und Regeln für Feuerwerke und Kracher.

Noch zwei Tage bis Silvester – die laute Nacht der Böller und Raketen. Heuer wird alles anders: In weiten Teilen Österreichs bleibt der Himmel schwarz.

  • In ganz Kärnten könnte es zu einem Verbot von Feuerwerken und Co. kommen – das wird diskutiert. Schon jetzt fix: In Klagenfurt, Villach, im Bezirk Feldkirchen und in Spittal ist das Böllern nicht erlaubt. Grund: extreme Trockenheit – es herrscht Brandgefahr.
  • In der Steiermark ist ganz Graz raketenfreie Zone. Nicht nur Privatpersonen dürfen nicht zünden, auch die Stadt lässt das berühmte Feuerwerk über dem Schlossberg ausfallen. Nur am Mariahilferplatz wird es eine kleine Leuchtraketenshow geben.
  • Auch in Innsbruck herrscht, wie bereits im Vorjahr, ein strenges Verbot.

Keine Raketen im Orts- 
oder Stadtgebiet erlaubt

Im Rest des Landes ist das Zünden von Raketen und Böllern streng reglementiert. Genau ab Mitternacht greift ein neues Gesetz: Blitzknallsätze mit Aluminiumpulver sind dann verboten. Das sind die ­alten Schweizerkracher (Piraten), die noch nicht mit Schwarzpulver gefüllt sind.

Ebenfalls verboten: Pyrotechnik der Kategorie F2 im Ortsgebiet. „Dazu zählen die handelsüblichen Raketen, die ab 16 Jahren sogar in Supermärkten zu kaufen sind“, erklärt Christoph Riedl, Sprecher des Pyrotechnikhandels. Aber viele Orte haben Ausnahmezonen.

Wer erwischt wird, zahlt bis zu 3.600 Euro Strafe. Die genaue Höhe liegt im Ermessen der Behörden.

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