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Golling

4 Tonnen Kriegs-Waffen im Haus

Polizei kommt aus dem Staunen nicht heraus: „Er hat unfassbare Mengen gehortet.“

Freitag, ÖSTERREICH berichtete, schnitt Ekkehard B. eine Granate auf. Der Keller geriet in Brand, der Waffennarr kam ins Spital, konnte erst jetzt einvernommen werden.

Mit der Explosion flog alles auf: Vier Tonnen Waffen und Munition wurden seither aus seinem Haus mitten im Ort abtransportiert. „Wir sind aber noch lange nicht fertig“, sagt die Polizei.

Nun wurden die Ermittler erneut fündig. Der 42-Jährige hatte in der Scheune der Mutter noch ein Lager: frei zugänglich für jedermann.

Raketen. Bis zur Decke sind dort Munitionskisten aus Beständen des Bundesheers angehäuft. Mit Werfergranaten, möglicherweise sogar Boden-Luft-Raketen. Hermann Rechberger vom Verfassungsschutz: „Das ist alles nicht zu verharmlosen.“ Viele Sprengsätze sind nämlich noch scharf, am Boden ist überall Schwarzpulver verstreut. Der Salzburger hatte sich sogar eigene Granathalterungen gebaut.

Hinweise auf ideologische Hintergründe gibt es bislang keine. Bereits der Vater von B., ein katholischer Priester, hatte Kriegsmaterial gesammelt. Er selbst betrieb einen regen Internethandel, absolvierte Ranger-Ausbildungen und war der Polizei auch bekannt.

(bro, biv)

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