teddy bär

Fehl-Alarm

Groß-Einsatz für Teddy-Bär

Stofftier trieb im Inn. Mit Leiche verwechselt. 

Der Anrufer war aufgeregt, klang dramatisch: „Im Inn treibt eine leblose Person, kommen Sie schnell“, sagte der Augenzeuge eines vermeintlichen Dramas, das sich im Fluss zwischen Schwaz und Wattens abgespielt hatte.

Sofort wurde die komplette Rettungskette ausgelöst. Die Feuerwehren aus Terfens, Vomperbach, Weer und Schwaz rückten aus, die Wasserrettung, der Notarzt und der Rettungsdienst setzten alles in Bewegung. Nichts sollte unversucht bleiben, das Opfer aus dem Inn doch noch rechtzeitig zu bergen.

Passanten von
 Einsatz begeistert
Ein Großeinsatz, an dem sich auch die Polizei mit einem Hubschrauber beteiligte, um den Ertrinkenden im reißenden Inn zu orten. Am Ufer beobachteten Spaziergänger das aufregende Szenario.

Ein Rettungsboot der Feuerwehr Schwaz erreichte schließlich den regungslosen Körper, ein Feuerwehrmann zog ihn aus dem Wasser.

Dann die Riesen-Überraschung: Die vermeintliche Wasserleiche entpuppte sich bei näherer Betrachtung als putziger Teddybär, der von den Rettern an Land gebracht wurde.

Teddy kann
 abgeholt werden
Inzwischen ist das Stofftier wieder getrocknet, wartet bei der Feuerwehr Schwaz auf seinen rechtmäßigen Besitzer und kann dort jederzeit abgeholt werden. Über den Fehlalarm um den Teddy können die zahlreichen Helfer inzwischen schmunzeln: „Ganz ehrlich, wir sind froh, dass es sich nur um einen Stoffbären und nicht um einen Menschen gehandelt hat. Lieber rücken wir einmal zu viel als einmal zu wenig aus“, sagte eine Retterin.

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