Als Wiedergutmachung für aktuellen

Händler wollen Sonntags-Öffnung

Einkaufen Supermarkt
© Getty Images (Symbolbild)
Einkaufszentrum-Betreiber bekräftigt seinen Wunsch, am Sonntag aufzusperren.
OE24 auf Google bevorzugen

Appell. Für die Zeit nach dem Lockdown ab dem 13.Dezember wünscht sich der Handel die Sonntags-Öffnung am 19. Dezember. Quasi als Wiedergutmachung für den Lockdown. Einkaufszentrumsbetreiber Richard Lugner meint, dass das Weihnachtsgeschäft ansonsten in der Kürze der Zeit nicht zu bewältigen wäre. „Deshalb sollten die Öffnungszeiten am Vorweihnachtswochenende auch auf Sonntag, 19. Dezember, ausgedehnt werden“, so Lugner, der schon mehrmals die generelle Sonntagsöffnung des Handels gefordert hat.

Peter Schaider, Chef des Auhofcenters, begrüßt diesen Vorschlag. „Der Wiener Handel hat heuer schon 25 Prozent, 13 Wochen, verloren. Wir haben am meisten gelitten. Das wäre wirklich eine gute Sache und begrüßenswert“, so Schaider.

Austro-Handel verliert rund 2,7 Milliarden

Verlust. Auch Handelsverband-GF Rainer Will befürwortet die Sonntags-Öffnung am 19. Dezember für alle Handelsbetriebe und Angestellten – allerdings nur auf freiwilliger Basis. „Immerhin verlieren die heimischen Non-Food-Händler:innen im Lockdown rund 2,7 Milliarden Euro an Umsatz, und das in der wichtigsten Shopping-Phase des Jahres – dem Weihnachtsgeschäft.“

XXX-Lutz-Marketingchef Thomas Saliger sieht diese Forderung skeptisch. „Eine Sonntags-Öffnung würde nur zur Umsatzverschiebung führen.“

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden