Schnee-Massen

Hier versinkt alles unter 1,5-Meter-Schneedecke

Winter-Comeback: Aufnahmen zeigen einen kräftigen Schneefall, der in knapp 20 Minuten für 15cm Neuschnee sorgte.

"Gestern Abend konnten wir in Stuben am Arlberg den wohl intensivsten Schneefall beobachten, welchen wir in den vergangenen Jahren erlebt haben", berichtet das Stormchasing-Kollektiv "unwetterfreaks" auf ihrer Facebook-Seite. Zu sehen sind kräftiger Schneefall und eine riesige Schneedecke, unter der die Landschaft versinkt.

Die Stormchaser berichten, dass innerhalb von nur knapp 20 Minuten 15cm Neuschnee gefallen sei. Das entspricht einer Stundenrate von fast einem halben Meter.

Lawinensituation bleibt kritisch

Der private Wetterdienst "uwz" berichtet, dass Aufnahmen der "unwetterfreaks" aus St. Christoph am Arlberg (1.800 m) bereits eine mächtige Schneedecke zwischen 1,3 und 1,5 m zeigen. "Bis Mittwochmorgen schneit es hier noch weiter, Unwetterwarnungen sind aktiv und die Lawinenwarnstufe ist mit 4 von 5 hoch", so "uwz". Auch die ORF-Meteorologen warnen, dass die Lawinensituation kritisch bleibt.

So wird das Wetter heute

Der Ostalpenraum verbleibt in einer wechselhaften West- bis Nordwestströmung. Entlang der Alpennordseite sowie im Norden und Osten überwiegen die Wolken und es gibt einige Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer. Ein paar Auflockerungen gibt es nur zwischendurch, vor allem am Nachmittag. In den Staulagen, vor allem im Westen schneit es teils länger anhaltend. Gänzlich niederschlagsfrei und zeitweise sonnig bleibt es alpensüdseitig sowie im Südosten. Der Wind weht schwach bis mäßig, in höheren Lagen auch lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 5 bis plus 3 Grad, Tageshöchsttemperaturen 0 bis 7 Grad.

Schnee-Warnung in Teilen des Landes

Schnee-Warnung
© GeoSphere Austria

In den gelb markierten Warngebieten gibt es laut Wetterdienst "GeoSphere Austria" diese möglichen Auswirkungen durch starken Schneefall:

  • Erhöhte Unfallgefahr auf schneeglatten Straßen
  • Verschlechterung der Passierbarkeit von Straßen, speziell höher gelegener sowie ganzjährig geöffneter Passstraßen
  • Behinderung des Straßen-, Schienen- und Flugverkehrs 

Mittwoch: Schneefallgrenze steigt

Eine Warmfront beeinflusst am Mittwoch vor allem den Westen, sonst gibt es eine Zwischenbesserung. Nach dem Abklingen letzter Schneeschauer in der Früh nördlich des Alpenhauptkamms bringt eine Warmfront in der Westhälfte zunehmend Schneefall und Regen. Die Schneefallgrenze steigt tagsüber auf 1000m Seehöhe. Sonst überwiegt tagsüber vielerorts der Sonnenschein. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten anfangs teils lebhaft aus West. Frühtemperaturen minus 7 bis plus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen 1 bis 8 Grad.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten