Das Rätselraten nach dem schrecklichen Sturz von Lindsey Vonn vergangenen Wochenende bei der Abfahrt in Carns Montana ist zu Ende.
Superstar Lindsey Vonn galt bis zum vergangenen Wochenende als absolute Top-Favoritin in der Olympia-Abfahrt in Cortina. Doch dann stürzte die Ski-Queen bei der Generalprobe in Crans-Montana schwer. Seitdem rätseln ihre Fans, ob die 41-jährige rechtzeitig für das Saison-Highlight fit wird.
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Vonn war in der letztlich abgebrochenen Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana am Freitag schwer gestürzt und in ein Fangnetz gerauscht. Sie konnte anschließend zwar mit Ski ins Ziel rutschen, hielt sich dabei aber mehrfach das linke Knie. "Mein Olympia-Traum ist noch nicht vorbei", hatte die bisher beste Abfahrerin des Winters danach in den sozialen Medien geschrieben. Sie kündigte weitere Untersuchungen an, nähere Informationen zu ihrem Zustand hat die langjährige Speed-Queen seitdem aber noch nicht bekanntgegeben.
Kreuzbandriss! Aber Vonn will Olympia nicht aufgeben
Im Rahmen einer Pressekonferenz des US-Olympia-Teams gab sie nun ein emotionales Update – und die Diagnose hat es in sich: kompletter Kreuzbandriss, dazu Knochenprellungen. Ein Schock! Und trotzdem denkt die US-Ski-Queen nicht ans Aufgeben. „Ich weiß, meine Chancen sind nicht mehr so hoch wie früher. Aber solange es eine Chance gibt, werde ich es versuchen“, betonte sie kämpferisch. Ihr großes Ziel: der Start bei Olympia – konkret die Abfahrt am Sonntag.
„Ich bin heute auf den Ski gestanden, und es hat sich gut angefühlt. Ich habe keine Schmerzen mehr. Direkt nach dem Sturz war es schlimm, aber jetzt nicht mehr“, sagte sie.
»Nicht mein erster Rodeo«
Früher habe sie in solchen Momenten einen emotionalen Zusammenbruch erlebt, wenn Träume zu zerplatzen drohten. „Diesmal nicht. Ich weine nicht. Ich nehme es Tag für Tag. Ich werde alles versuchen, was in meiner Macht steht – und nichts bereuen. Was am Ende herauskommt, ist dann eben das Resultat. Es ist nicht mein erster Rodeo.“