Der Sturz von Lindsey Vonn war der große Schock und schlussendlich auch das Ende der Damen-Abfahrt in Crans-Montana. Nun meldet sich der 41-Jährige erstmals zu Wort.
"Wenn es eine Sache gibt, die ich kann, dann ist es ein Comeback", gibt sich Vonn in einem Instagram-Post kämpferisch. Erst wenige Stunden davor landete sie im Fangnetz von Crans-Montana.
Zwar fuhr sie die Piste noch langsam hinunter, griff sich dabei aber mehrfach aufs Knie und wurde später per Helikopter ins Spital geflogen. Schmerzen im linken Fuß und Knie, wie ihr Trainer Aksel Lund Svindal im ORF-Interview bestätigte: "Ein bisschen Schmerzen hat sie schon. Wir werden sehen."
Im Statement schreibt Vonn nun: "Ich habe mich am linken Knie verletzt. Ich bespreche die Situation mit meinen Ärzten und meinem Team. Ich werde weiterhin Untersuchungen vornehmen. Es ist ein schwieriges Resultat eine Woche vor Olympia."
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"Mein olympischer Traum lebt!"
Doch mit den Winterspielen hat sie noch nicht abgeschlossen: "Mein olympischer Traum ist noch nicht vorbei. Ich liefere mehr Informationen, sobald ich sie habe." Noch ist eine Teilnahme aber also möglich.
Am 7. Februar geht es für die Ski-Damen ins erste Abfahrts-Training, einen Tag später (8.2.) findet das Rennen statt. Bis dahin hat die US-Amerikanerin also Zeit, ihre erste Goldmedaille seit den Spielen 2010 in Vancouver (Abfahrt) zu holen.