faust

Neue Spur

Höllental-Toter wurde von Trio verprügelt

Opfer wurde an einer Tankstelle zusammengeschlagen und in ein Auto gezerrt.

Eine neue Spur im Fall des ermordeten 57-jährigen Wieners, dessen Leiche vergangenen Mittwoch von Straßenarbeitern neben der B27 im Höllental im Bezirk Neunkirchen gefunden wurde, gibt der Polizei weitere Rätsel auf. Zeugen wollen beobachtet haben, dass drei Männer das spätere Mordopfer an einer Tankstelle in der Hirschstettner Straße in Wien-Donaustadt zusammenschlugen und ihn in einen Pkw zerrten, so Chefinspektor Leopold Etz vom Landeskriminalamt NÖ.

Keine Hinweise
Der Überfall auf den 57-jährigen Musiker in einer Wiener Band fand zwar nahe der Tankstelle statt, wurde von den Überwachungskameras aber nicht aufgezeichnet. Konkrete Hinweise auf das Trio bzw. das Fahrzeug gebe es daher nicht, erklärte Etz.

Im Umfeld des Mannes konnten nach wie vor keinerlei Hinweise auf ein Motiv oder einen Tatverdächtigen gefunden werden. "Was da passiert ist, passt eigentlich nicht zu seinem normalen Erscheinungsbild", sagte der Ermittler.

Kein konkretes Motiv
Obwohl die Tat darauf hindeute, dass der Wiener Probleme wegen Schulden, Drogen oder ähnlichem gehabt haben dürfte, fehlt der Polizei bisher ein konkretes Motiv. Auch auf eine Art "zweiten Bekanntenkreis" in einem solchen Milieu sei man bisher nicht gestoßen. Hier benötigen die Kriminalisten weiter Hinweise aus der Bevölkerung - telefonisch an den Journaldienst des Landeskriminalamtes NÖ unter 059133/30-3333.



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