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Steiermark

Irrer Pferdequäler hat wieder zugeschlagen

Ein weiterer Fall von Pferdequälerei ist am Mittwoch in der Steiermark bekannt geworden. Ein unbekannter Täter verletzte in Deutschfreistritz (Bezirk Graz-Umgebung) eine Warmblutstute im Genitalbereich schwer.

Der neuerliche Zwischenfall passierte Montagabend auf einer Koppel, die nur kurz unbeobachtet war. Der Tierquäler verletzte eine Warmblutstute mit einem Messer im Genitalbereich durch tiefe Schnitte. Das Pferd erlitt trotz rascher Hilfe einen hohen Blutverlust und musste notoperiert werden.

Seit geraumer Zeit gibt es ähnliche Fälle, die vermutlich auf eine Person zurückgehen dürften, außer in der Steiermark auch im Burgenland und in Niederösterreich. Allein in der Steiermark, wo die Polizei schon vor einem Jahr eine Sonderkommission eingerichtet hat, sind sieben bis acht ähnliche Delikte angefallen.

Vermutet wird, dass die Tatorte mit der beruflichen Tätigkeit des Täters korrelieren könnten. "Obwohl die Szene stark sensibilisiert ist, hat ihn noch niemand gesehen. Auch verwertbares Spurenmaterial fehlt", erklärte ein Mitglied der SoKo am Mittwoch.



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