Dauerregen

Jetzt droht Hochwasser

Genau mit dem Ende der Schulferien kommt das Katastrophen-Wetter.

Absurder Winter. Frau Holle macht Pause, Österreich erlebt total verrücktes Wetter: Temperaturen bis zu 13 Grad, vielerorts extremer Starkregen.

Die Folge: In der Nacht auf Samstag gab es in vier Bundesländern (Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Tirol) Überschwemmungen, Muren und Hangrutschungen.

Hochwasseralarm in OÖ
In Steyr musste sogar Hochwasseralarm ausgerufen werden. Der Ennskai, Ortskai und der Untere Schiffweg wurden von der Feuerwehr gesperrt. Der Starkregen war für viele Keller in Oberösterreich zu viel. Die Feuerwehren in den Bezirken Vöcklabruck, Gmunden, Kirchdorf und Steyr-Land in Dauereinsatz.

Diashow: Land unter in Österreich

Wassermassen donnern durch die Inn-Staustufe bei Ranshofen

Überflutung des Salzach-Uferweges in Ach.

Wegen eines Hangrutsches sind eine Tischlerei und ein angrenzendes Wohnhaus in Niederndorferberg bei Kufstein evakuiert worden. Die Erdmassen waren wegen des anhaltenden Starkregens in Bewegung geraten

Wegen eines Hangrutsches sind am Samstag, 05 Jänner 2013 eine Tischlerei und ein angrenzendes Wohnhaus in Niederndorferberg bei Kufstein evakuiert worden. Die Erdmassen waren wegen des anhaltenden Starkregens in Bewegung geraten

Gleich an 26 von 28 oberösterreichischen Messstellen wurden ansteigende Pegelstände beobachtet.
70 Liter pro Quadratmeter. In Salzburg regnete es an einem Tag so viel wie sonst im ganzen Jänner: 50–70 Liter pro Quadratmeter. Im Flachgau wurde ein Hang auf eine Straße gespült. 20 Bäume wurden mitgerissen.

500 Helfer
In der Steiermark war vor allem der Bezirk Liezen betroffen. 500 Helfer waren mit den Überflutungen und Murenabgängen beschäftigt. Ein Feuerwehrmann wurde dabei von einem Schlauch im Gesicht verletzt.

Tischlerei beschädigt
Ein Hang in der Größe eines halben Fußballfelds ist in Niederndorfberg (Tirol) ins Rutschen geraten. Eine Tischlerei wurde beschädigt, Bewohner eines Nachbarhauses mussten evakuiert werden.

Weitere Fluten
Die Flutwelle wandert nun Richtung Niederösterreich. In den kommenden Tagen wird mit einem gewaltigen Hochwasser gerechnet. Experten warnen schon jetzt: Es wird das stärkste der letzten fünf Jahre.

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VIDEO TOP-GEKLICKT: Sondersendung - Starke Unwetter in Österreich

 

18:57 Uhr: Hochwasser in Steyr:

© ÖSTERREICH/ Schwarzl
Hochwasser Steyr

(c) ÖSTERREICH/ Schwarzl

17:53 Uhr: Die Feuerwehr rüstet sich für das bevorstehende Donauhochwasser:

© APA/ BFK Krems
Jetzt droht Hochwasser

(c) APA/ BFK Krems

17:34 Uhr: Durch den Hangrutsch in Öblarn (Obersteiermark) wurde auch eine Stromleitung von Bäumen getroffen, weshalb der Strom kleinräumig abgeschaltet werden musste. Auch ein Wirtschaftsgebäude mit Gerätschaften in Öblarn wurde von einer Mure getroffen. Dieses konnten die Helfer aber wieder vom Schlamm freischaufeln und sichern.

16:56 Uhr: Ein bewohntes Einfamilienhaus in der Obersteiermark ist nach der Evakuierung durch die Feuerwehr von einem abrutschenden Hang getroffen und etwa zehn Zentimeter verschoben worden. Die betagte Bewohnerin hatte laut Christoph Schlüßlmayr vom Bereichsfeuerwehrverband Liezen Glück, denn die Einsatzkräfte hatten sie noch kurz zuvor aus dem gefährdeten Gebäude gebracht.

16:48 Uhr: In Niederösterreich wird für die kommenden zwei Tage mit einem ein- bis fünfjährlichen Hochwasser entlang der Donau gerechnet.

16:16 Uhr: Die Regen-Grafik
Der aktuelle Niederschlag in Österreich (Klicken Sie bitte auf die Karte, um die animierte Version zu laden):

15:45 Uhr: Schneebrett trifft Skifahrer
Ein 57-jähriger Grazer Skifahrer ist in der Obersteiermark von einem Schneebrett mitgerissen und schwer verletzt worden. Seine beiden Neffen im Alter von 27 und 17 Jahren hatten den Unfall beobachtet und ihren teilweise verschütteten Onkel ausgegraben. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in das LKH Rottenmann geflogen

15:33 Uhr: Die Bilder von den Überschwemmungen in Österreich:

Diashow: Land unter in Österreich

Wassermassen donnern durch die Inn-Staustufe bei Ranshofen

Überflutung des Salzach-Uferweges in Ach.

Wegen eines Hangrutsches sind eine Tischlerei und ein angrenzendes Wohnhaus in Niederndorferberg bei Kufstein evakuiert worden. Die Erdmassen waren wegen des anhaltenden Starkregens in Bewegung geraten

Wegen eines Hangrutsches sind am Samstag, 05 Jänner 2013 eine Tischlerei und ein angrenzendes Wohnhaus in Niederndorferberg bei Kufstein evakuiert worden. Die Erdmassen waren wegen des anhaltenden Starkregens in Bewegung geraten

15:01 Uhr: Sturm tobt in Kärnten
In Teilen Oberkärntens kämnpft die Feuerwehr gegen starke Sturmböen an. Bei Stockenboi stürzten Bäume um, ein umgeknickter Baum traf das Auto eines Störungsmonteurs der KELAG.

14:35 Uhr: 400 Quadratmeter-Hang rutscht im Flachgau ab
Ein bewaldeter Hang ist soeben in Koppl im Salzburger Flachgau abgerutscht. Die Erdmassen und Bäume haben die Plainfelder Landesstraße (L220) auf einer Länge von rund zwölf Metern und einer Höhe von rund einem Meter verschüttet:

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Jetzt droht Hochwasser

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13:46 Uhr: Hangrutsch in Tirol
Wegen eines Hangrutsches sind eine Tischlerei und ein angrenzendes Wohnhaus in Niederndorferberg bei Kufstein evakuiert worden. Die Erdmassen sind wegen des anhaltenden Starkregens in Bewegung:

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Jetzt droht Hochwasser

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13:45 Uhr: Melk rüstet sich - Krems noch abwartend
Einzelne Feuerwehren sind auch im Bezirk Melk mit vorbeugenden Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. In Krems wir in den Mittagsstunden noch überlegt, ob der Hochwasserschutz aufgebaut werden soll. Überflutungen auf der B3 sind grundsätzlich erst ab einem Pegel von 7,7 bis 7,8 Metern zu befürchten. In Weissenkirchen ist man beim erwarteten Pegelstand durch den im Vorjahr eröffneten Hochwasserschutz in der derzeitigen Situation "bestens geschützt", hieß es.

13:21 Uhr: Straße im Pinzgau gesperrt
Eine Mure hat die Embacher Landesstraße (L266) zwischen Embach und Rauris im Salzburger Pinzgau verschüttet. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Straße ist wegen der Aufräumungsarbeiten gesperrt.

12:37 Uhr: Hochwasser-Alarm an der Donau
Entlang der Donau in Niederösterreich wird in den kommenden zwei Tagen ein ein- bis fünfjährliches Hochwasser erwartet. Innerhalb der nächsten 48 Stunden wird ein Pegel-Höchststand von 7,5 Meter in Kienstock prognostiziert, bei Ybbs und Korneuburg etwa 6,2 Meter.

Hochwassersperren werden auch in Klosterneuburg und im benachbarten Kritzendorf errichtet. Hier werden in den Siedlungen an der Donau teilweise geringfügige Überschwemmungen erwartet. Die Straße zur Rollfähre nach Korneuburg werde gesperrt.
 

12:21 Uhr: Die Regen-Grafik
Der aktuelle Niederschlag in Österreich (Klicken Sie bitte auf die Karte, um die animierte Version zu laden):


12:20 Uhr: Salzburg unter Wasser
Der Starkregen führt im Bundesland Salzburg zu kleineren Murenabgängen und lokalen Ausuferungen von Bächen geführt. Im Bild: Eine Sperre im Bereich Fischbach:

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Und Land unter auch im Bereich Tiefenbach:

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12:13 Uhr: Tauernautobahn gesperrt
Die Tauernautobahn (A10) musste heute früh wegen der Bergung eines hängen gebliebenen Lastwagens in Flachauwinkl (Pongau) in Fahrtrichtung Salzburg von 6.00 bis 9.00 Uhr gesperrt werden. Es herrschte dichter Schneefall. Gegen 6.00 Uhr prallte ein Pkw gegen das rechte Portal des Reittunnels der A10 in Fahrtrichtung Villach. Der Wagen überschlug sich, der 21-jährige Lenker aus dem Pongau klagte über Rücken- und Kopfschmerzen. Er wurde ins Krankenhaus Schwarzach gebracht. Die Autobahn war in diesem Bereich bis 7.00 Uhr gesperrt

11:52 Uhr: Lawinen-Alarm in Tirol
Die Lawinengefahr ist in Tirol am Samstag gebietsweise auf den Wert "4" der fünfteiligen Gefahrenskala angestiegen. Speziell im Osten des Landes sorgen die intensiven Niederschläge und der stürmische Höhenwind für extrem ungünstige Verhältnisse. Im übrigen Tirol herrscht erhebliche Gefahr, also Stufe "3".

11:38 Uhr: Obersteiermark: Feuerwehrmann verletzt
Die starken Regenfälle führen auch in der Obersteiermark zu Hochwasser, Überflutungen und Murenabgängen. Zur Zeit sind allein im Bezirk Liezen rund 500 Helfer von 32 Feuerwehren im Einsatz. Einer von ihnen wurde laut Christoph Schlüßlmayr vom Bereichsfeuerwehrverband Liezen im Einsatz von einer Schlauchkupplung im Gesicht getroffen und erlitt Platzwunden.

Seit Freitag 22.00 Uhr trudeln Dutzende Notrufe bei den Disponenten in der Bezirksfeuerwehrzentrale ein. In den meisten Fällen handelt es sich um Keller, die auszupumpen sind, und um die Errichtung von Sandsackbarrieren an überfluteten Bächen. Da das Erdreich vom vielen Wasser aufgeweicht sei, kommt es seit den Morgenstunden auch immer wieder zu Murenabgängen, sagte Schlüßlmayr.

11:31 Uhr: Hochwasser in Steyr
Zahlreiche Einsätze hat der Starkregen am Samstagvormittag für die Feuerwehren in Oberösterreich gebracht. Es gilt, überflutete Keller auszupumpen. Im Bezirk Braunau musste ein Pkw geborgen werden, der auf einer überfluteten Straße nicht weiterkam. In Steyr herrscht Hochwasseralarm. Ennskai, Ortskai und Unterer Schiffweg sind vorsorglich gesperrt.

11:02 Uhr: Oberösterreich
Vor allem in den Bezirken Vöcklabruck, Kirchdorf und Gmunden gibt es ebenfalls unzählige Einsätze. Auch im Gebiet Mondsee sind einige Straßen überflutet oder wegen möglichen Felssturzes gesperrt. Der hydrografische Dienst des Landes Oberösterreich meldet steigende Pegelstände an etlichen Messstellen wie zum Beispiel in Schärding am Inn, Linz, Mauthausen und Grein an der Donau, Wels und Gmunden an der Traun.

10:50 Uhr: Salzburg
Der starke Regen hat in der Nacht im Bundesland Salzburg zu kleineren Murenabgängen und lokalen Ausuferungen von Bächen geführt. Zahlreiche Keller sind überschwemmt. 28 Feuerwehren standen im Dauereinsatz. 350 Mitglieder rückten bis heute in der Früh zu 50 Einsätzen aus. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Am Vormittag war die Ortseinfahrt von Zell am See (Pinzgau) bei Schüttdorf wegen eines Murenabgangs gesperrt.

10:23 Uhr: Tiroler Unterland überflutet
Starkregen sorgt auch im Tiroler Unterland für mehrere Feuerwehreinsätze. Vor allem in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel stehen zahlreiche Keller unter Wasser, außerdem treten kleinere Bäche über die Ufer. Während vereinzelt Nebenstraße überschwemmt wurden, sind die Hauptdurchzugsstraßen laut Polizei frei. Einzig die Grafenweger Landesstraße (L41) ist wegen eines Murenabganges vorübergehend gesperrt.

09:01 Uhr: Feuerwehreinsatz in Hallein
In der Nacht wurde die Feuerwehr Hallein und der Löschzug Bad Dürrnberg zu zahlreichen Hochwassereinsätzen gerufen. Einsatzschwerpunkte waren die Ortsteile Rehhof, Rif, Bad Dürrnberg und das Stadtgebiet.In Rehhof trat ein Bach über die Ufer und überflutete die Salzburgerstraße B159:

© FF Hallein
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(c) FF Hallein



 



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