Känguru- "Jagd" im Waldviertel

Jagdszene

Känguru- "Jagd" im Waldviertel

Skippy und Kenga (2) mit Baby im Beutel auf der Flucht.

Das könnte die flotteste Jagd werden, die in Niederösterreichs Wäldern je stattgefunden hat. Denn Skippy und Kenga sind das Schnellste, das jemals aus heimischen Gehegen ausgebüxt ist. Die Bennett-Wallaby-Kängurus sind auf der Flucht, ihren Verfolgern immer einen kräftigen Satz voraus.

Die beiden Ausreißer stammen vom Hacklhof in der Nähe von Ottenschlag im Bezirk Zwettl. Skippy und Kenga sind ein Pärchen, zwei Jahre alt, und stammen aus österreichischer Zucht. „Mein Mann hat sie zum 40. Geburtstag von Arbeitskollegen geschenkt bekommen“, sagt Gabriele Schrammel.

In der Nacht auf vergangenen Montag suchten die Waldviertler Kängurus das Weite. Sie müssen sich buchstäblich unter dem Zaun ihres Geheges durchgerobbt haben. Warum, weiß niemand so genau.

Doch vielleicht ist der Nachwuchs schuld. Kenga trägt seit einem Monat ein winziges Känguru-Baby in ihrem Beutel.

Zuletzt gesehen wurde das herzige Pärchen in Neuhof an der Straße Richtung Bad Traunstein. Seitdem fehlt jede Spur von den Tieren, die in heimischen Wäldern gut zurechtkommen. Polizei und Feuerwehr sind an der Suche nicht beteiligt, jedoch ein Jäger mit Betäubungsgewehr. Über Facebook bittet die Familie Schrammel um Unterstützung und Hinweise auf Skippy und Kenga. Infos an die PI Ottenschlag: Tel.-Nr. 059133-3476.

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