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Wahrsagerin luchst Opfer halbe Million ab

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Die "Seherin" soll ihren Opfern gegenüber erklärt haben, das Geld sei nun in "Gottes Hand".

Eine 39 Jahre alte Kärntnerin steht unter Verdacht, eine 46 Jahre alte Frau um eine halbe Million Euro geprellt zu haben. Die 39-Jährige soll laut Medienberichten als "Seherin" aufgetreten sein. Sie wurde gemeinsam mit ihrem 40-jährigen Ehemann und ihrem Bruder angezeigt.

Heilige Gegenstände
Dem Opfer sollen Ereignisse vorgespielt worden sein, die dann wirklich eintraten. So erklärte man der Frau etwa, sie werde auf dem Nachhauseweg "heilige Gegenstände" finden. Diese waren zuvor vom Ehemann und vom Bruder hinterlegt worden. Darüber hinaus berief sich die "Seherin" auf die Muttergottes in Lourdes und gab vor, ihre Patienten mit heiligem Wasser zu heilen.

Mehrere Menschen glaubten tatsächlich an die Kräfte der 39-Jährigen und vertrauten ihr zum Teil hohe Bargeldsummen an. Die "Seherin" soll ihren Opfern gegenüber erklärt haben, das Geld sei nun in "Gottes Hand".

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