Bordellbetreiber will Seebühne kaufen

Klagenfurt

Bordellbetreiber will Seebühne kaufen

Interessent will "edelstes Bordell im Alpen-Adria-Raum" etablieren.

Für die zum Verkauf ausgeschriebene Wörtherseebühne hat sich ein neuer Interessent gemeldet. Jochen Kohlweiss, Besitzer von sechs Bordellen in Kärnten und Salzburg, will die Bühne übernehmen und einen "Vorzeigebetrieb, der im Alpen-Adria-Raum neue Maßstäbe setzt" etablieren. Am kommenden Montag tagt der Seebühnenausschuss und wird sich mit den bisherigen Kaufangeboten auseinandersetzen.

"Ich meine es mit meinem Angebot ernst, wiewohl ich nicht glaube, dass ich den Zuschlag bekommen werde", sagte Kohlweiss auf Anfrage der APA. Die Auflagen der Ausschreibung, wie etwa eine geforderte Bankgarantie über 500.000 Euro, könne er problemlos einhalten. Sein Angebot sei aber auch als "Anregung zur Diskussion" zu verstehen, da er nicht wolle, dass irgendein Unternehmer die Seebühne um "einen Euro" bekomme, so Kohlweiss.

Das Konzept des Unternehmers sieht sowohl eine Event-Bühne wie auch ein schwimmendes "Beherbergungs-Etablissement" mit exklusiver Club-Bar, Terrasse mit Seezugang sowie Wellness-Bereich vor. Auf der Event-Bühne solle es Kulinarik, Cabaret, Artistik und Musikveranstaltungen geben, am Abend sogar Hauben-Gastronomie. Was aus dem zweiten Bereich werden soll, daran lässt Kohlweiss auch keinen Zweifel: "Das edelste Bordell im Alpen-Adria-Raum mit Design-Hotel-Flair. Das Motto soll dem aktuellen Slogan der Kärnten Werbung entsprechen: "Lust am Leben".

Im Rennen um die Seebühne befinden sich ansonsten etwa der Pächter des Strandbad-Restaurants in Klagenfurt, Hans Zeppitz, sowie der Gastronom und Schifffahrtunternehmer Martin Ramusch.
 

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