Paketbombe wegen Streit um Buben (7)

Motiv für lebensgefährliche Sprengfalle

Paketbombe wegen Streit um Buben (7)

 

Durch die Explosion einer Paketbombe wurde die dreifache Mutter Angelika V. aus Guttaring lebensgefähr­lich verletzt (ÖSTERREICH berichtete). 40 Prozent ihrer Haut verbrannten, Ärzte in Graz kämpfen um die Genesung der 27-Jährigen.

Gezündet soll den Sprengsatz ihr Ex-Mann (28) gemeinsam mit einem Komplizen haben. Beide sitzen wegen versuchten Mordes in U-Haft, haben den Anschlag inzwischen gestanden. Jetzt scheint auch klar, warum der Ex-Bundesheersoldat seine geschiedene Frau töten wollte. Sie entzog ihm aus Sorge den gemeinsamen ­Buben, kämpfte gegen das Besuchsrecht und für die alleinige Obsorge für den Siebenjährigen. Ihr Ex-Mann soll immer merkwürdiger geworden sein. Er hauste in einer Baracke, die von Warn- und Verbotsschildern um­geben war: Videoüberwachung, Filmen verboten.

Während die Mutter erneut operiert wurde, ist ihr Kind bei den Großeltern. Der Bub ist schwer trauma­tisiert, wird psychologisch betreut.

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