WinterAutoScA013

Angst vor Eltern

Betrunkener Lehrling erfand Auto-Unfall

Lehrling gab an, von einem Auto nieder gestoßen worden zu sein.

Lügen haben kurze Beine: Das musste jetzt auch ein 17-jähriger Lehrling aus dem Bezirk Feldkirchen reumütig feststellen.

Zur Vorgeschichte:
Der junge Feldkircher hatte am 4. März kräftig gefeiert und ordentlich über den Durst getrunken – und davon sollten seine Eltern nichts erfahren. Vom Alkohol benebelt kam dem jungen Mann eine – vorerst – glorreiche Idee: Um von seiner Alkoholisierung abzulenken, täuschte er bei der Polizei in Feldkirchen vor, dass er von einem unbekannten Pkw angefahren und zu Boden gestoßen worden sei.

Aufgeflogen
Jetzt – 10 Tage später – flog seine Lügenstory auf. „Der Lehrling hat sich bei der Einvernahme in eine Reihe von Umgereimtheiten verwickelt. Das kam uns alles etwas spanisch vor,“ erzählt ein Polizeibeamter in einem ÖSTERREICH-Interview, „daher haben wir ihn nochmals ins Revier vorgeladen.“ Bei der neuerlichen Anhörung bekam es der Lügenbold dann mit der Angst zu tun. Die ermittelnden Beamten konnten dem jungen Mann nun nachweisen, dass dieser ohne Fremdeinwirkung gestürzt ist. „Der Mann hat alles gestanden. Er hatte einfach Angst vor den Eltern und wollte so seinen Vollrausch vertuschen“, berichtet ein Polizist, „jetzt ist er zur Vernunft gekommen. Es tut ihm alles sehr leid.“

Doch das hilft dem erfinderischen Lehrling wenig: Er kassiert eine Anzeige wegen polizeilicher Falschaussage.



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