Granate vor Klagenfurter Gericht abgelegt

Hintergründe unklar

Granate vor Klagenfurter Gericht abgelegt

Der Zünder der Werfergranate fehlte - Verfassungsschutz ermittelt.

 Vor dem Eingang des Klagenfurter Landesgerichtes ist Dienstagfrüh, kurz nach 6 Uhr, eine abgelegte Granate gefunden worden. Laut Polizei fehlte bei der Werfergranate aus dem Zweiten Weltkrieg der Zündmechanismus. Die Hintergründe waren vorerst unklar. "Es gibt kein Bekennerschreiben", sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio.

"Wir wissen nicht, was das bedeuten soll", erklärte Helmut Mayer, Leiter des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT). Es könne sich einerseits um eine Drohung handeln, andererseits könnte jemand lediglich einen Fund abgelegt haben, so der Kriminalist.

Da der Zündmechanismus fehlte, bestand keine unmittelbare Gefahr für Personen. Die Granate wurde vom Entminungsdienst sichergestellt und entsorgt. Laut Polizei handelte es sich vermutlich um eine sogenannte „8 cm Werfergranate“, die ursprünglich zum Verschießen aus einem Granatwerfer konzipiert war.
 

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