Illegale-Einreise

Migrant durch Stromschlag in Lebensgefahr

Ein junger Türke geriet bei dem Versuch, von einem Autoreisezug zu klettern, in die Oberleitung und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. 

Ausgangsbahnhof Edirne in der Türkei. Zwei junge Männer, 22 und 23 Jahre alt reisen mit einem Autoreisezug illegal nach Österreich. 

Beim Versuch den Zug zu verlassen geriet der 23-jährie, den versperrten und verplombten Wagon durch eine sogenannte Verbindungslippe zwischen zwei Wagonen zu verlassen, in den Stromkreis der Oberleitung. Dabei erhielt der einreisende einen Schlag durch die 15kV Spannung, die ihn vom Dach des Wagons auf den anliegenden Gleisbereich schleuderte. Der Schlag war so enorm, dass der Mann lebensgefährliche Verletzungen erlitt und nach der Erstversorgung vom Rettungshubschrauber in die Uniklinik Graz geflogen wurde. 

Polizei steht vor einem Rätsel 

Der jüngere Mitreisende bekam beim Anblick des Unfalls einen Schock und musste in das LKH-Villach gebracht werden. Er konnte zu dem Vorfall noch nicht befragt werden. Wie die beiden Männer in den verplombten Wagon gelangen konnten ,ist der Polizei noch ein Rätsel und Gegenstand der laufenden Erhebungen durch die Beamten der Fremdenpolizei Kärnten West. 

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