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Unschuldig "abgeschossen"

Unfall zerstört Patchwork-Familie

Der bemitleidenswerte Teenie liegt im Spital, wo ihm langsam die schreckliche Wahrheit beigebracht werden muss.

Noch immer ist unklar, wieso ein 48-Jähriger aus St. Veit Montagnachmittag auf der B 317 auf schnurgerader Strecke mit seinem Skoda Superb auf die falsche Straßenseite geriet. Wie berichtet, touchierte der Kombi zunächst einen ersten Pkw im Gegenverkehr, worauf der ins Schleudern geriet und frontal ein 3er-BMW-Cabrio rammte.

Die Folgen waren verheerend: Der Skoda-Lenker starb ebenso noch an der Unfallstelle wie drei Menschen, die unschuldig regelrecht von ihm abgeschossen wurden: nämlich der Lenker des roten Cabrios, ein 44-Jähriger aus Friesach, sowie seine Tochter (9) aus einer früheren Ehe.

13-Jähriger überlebte wie durch ein Wunder

Sein ebenfalls mitfahrender Sohn (13) und Bruder der 9-Jährigen überlebte wie durch ein Wunder. Am Beifahrersitz befand sich seine Lebensgefährtin, eine zweifache Mutter, um die jetzt ebenfalls zwei Kinder, die an diesem Tag nicht mit ihrer Mama unterwegs waren, trauern müssen. Da der Patchwork-Papa schon zweimal verheiratet war, hinterlässt auch er noch weitere zum Teil schon größere Kinder, die um ihren Vater weinen. Auch deren Mütter sind völlig sprachlos.

Am schlimmsten ist derzeit indes der 13-jährige Sohn des Cabrio-Lenkers dran, dessen Zustand vom Spital in Klagenfurt als stabil beschrieben wird. Er weiß vermutlich noch nicht die ganze Tragweite der Geschehnisse, einfühlsame Psychologen sind gefragt. Auch der Unfallverursacher (48) aus Zmuck bei Friesach hinterlässt drei Kinder.

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