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Affenliebe

Lemuren-Babys Schönbrunns neuester Hit

Manja und Tanala - die beiden Abkömmlinge der stark bedrohten Affenart aus Madagaskar - sind ab sofort für Besucher zu sehen.

Sie springen aufgeweckt von Ast zu Ast, balancieren mutig auf Seilen und toben wild durch ihr neues Gehege. Die Roten Vari-Zwillinge sind ab sofort im Tiergarten Schönbrunn für die Besucher zu sehen. Die Ende April geborenen Lemuren wurden von den Tierpflegern im Backstage-Bereich mit der Hand aufgezogen. Ihre Mutter hatte sie nicht angenommen. Mittlerweile haben die Jungtiere dieser überaus bedrohten Affenart auch Namen bekommen. Passend zu ihrer Heimat Madagaskar heißen sie Manja und Tanala.

Große Familie
Noch leben die Affen-Zwillinge von den anderen Roten Varis getrennt und werden schrittweise an ihre Artgenossen gewöhnt. Durch Sichtfenster können sie bereits Kontakt aufnehmen. "Die erwachsenen Tiere sind sehr interessiert an den Kleinen, schnuppern und schauen immer wieder zu ihnen hinüber. Somit lernen die Jungtiere trotz ihrer Handaufzucht die Lemurensprache. Erst in ein paar Monaten sind sie aber groß und stark genug, um ihren Platz in der Gruppe einnehmen zu können", erklärt der stellvertretende Zoo-Direktor Harald Schwammer.

Schwer wie 2 Wurstsemmerl
Seit seiner Geburt hat der rot-schwarze Affennachwuchs ordentlich an Gewicht zugelegt und sich prächtig entwickelt. Manja wiegt bereits 340 Gramm, Tanala 300 Gramm. Fünf- bis sechsmal am Tag werden die beiden mit der Flasche gefüttert. Am Speiseplan steht nach wie vor Babynahrung, die aber bereits mit Fruchtmus vermischt wird. Tanala und Manja schlecken auch schon selbstständig einen Brei aus Äpfeln und Bananen.

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