Ein Problem, das fast jeden Winter auftritt: Insulin, Antibiotika, Depressiva fehlen - in der ZIB 2 versucht ein Experte zu beruhigen.
Produktionsketten in Asien sorgen immer wieder für Engpässe bei Medikamenten. Ein EU-Beschluss soll die Abhängigkeit von Asien ändern - das wird aber auch teuer.
Alexander Herzog, Generalsekretär des Verbands der pharmazeutischen Industrie, sagt in der ZIB 2: "Ein Lieferengpass ist noch kein Versorgungsengpass. 98 Prozent sind sofort und immer verfügbar. Selbst wenn der Hersteller nicht liefern kann, sind immer noch ausreichende Kontingente verfügbar."
"Zum Arzt gehen!"
"Wir empfehlen bei Einzelfällen immer sofort den Arzt aufzusuchen, sodass ein Ersatzpräparat verabreicht werden kann", so der Experte.
"Für uns ist das keine Überraschung, dass es das gibt. Eine zusätzliche Einlagerung wird das Problem nicht lösen. Der Grund des Problems ist der enorme Preisdruck", erklärt Herzog.