Blutige Eifersucht

Mord vor den Augen des Kindes

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Ehemann lauerte dem Opfer auf - Schock-Tat vor dem Kindergarten. 

Das blutige Ende einer Ehe: Ein gebürtiger Mazedonier (53) lauerte seiner Ehefrau Donnerstag am helllichten Tag auf der Simmeringer Hauptstraße auf und stach der 34-Jährigen von hinten mehrmals in den Rücken.

Mordalarm in Simmering

Besonders tragisch: Der gemeinsame zweijährige Sohn Elmedin musste die schreckliche Bluttat an seiner Mutter mit ansehen und wurde von mehreren aufgebrachten Zeugen beschützt und letztlich weggebracht.

Bäckereichef Elvan K. (39) hat sein Geschäft in unmittelbarer Nähe zum Tatort: „Ich war im Büro und hörte laute Schreie. Anfangs habe ich geglaubt, dass Schulkinder auf der Straße spielen. Als ich vor das Geschäft gegangen bin, habe ich die Frau in einer Blutlache liegen gesehen. Dutzende Kinder waren auf dem Schulweg, haben auch alles beobachtet.“

Mord vor den Augen des Kindes

Ein Noch-Ehemann sticht seine Frau nieder - auf offener Straße. Der zweijährige Bub musste zusehen, wie seine Mutter starb.

Ein Noch-Ehemann sticht seine Frau nieder - auf offener Straße. Der zweijährige Bub musste zusehen, wie seine Mutter starb.

Ein Noch-Ehemann sticht seine Frau nieder - auf offener Straße. Der zweijährige Bub musste zusehen, wie seine Mutter starb.

Mutmaßlicher Täter 
war polizeibekannt
Der mutmaßliche Täter wurde von mehreren Zeugen festgehalten und am Boden fixiert. Zwei Minuten später legten ihm Polizisten Handschellen an und führten Fazli M. – für den die Unschuldsvermutung gilt – ab. Die Tatwaffe, ein Fleischermesser mit einer 30 cm langen Klinge, wurde sichergestellt.

Opfer verstarb noch 
an Ort und Stelle
Für die 34-jährige Amida M. kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der dreifachen Mutter (ihre beiden anderen Kinder leben in ­ihrer Heimat Mazedonien) feststellen.

Motiv der Bluttat dürfte Eifersucht oder die bevorstehende Trennung gewesen sein. Amida war Anfang Mai vor ihrem Mann in ein Frauenhaus geflüchtet. Fazli M. war wegen häuslicher Gewalt bereits amtsbekannt, hatte des Öfteren Betretungsverbot für die einst gemeinsame Wohnung. Sohn Elmedin wird nun vom Jugendamt betreut.

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