War alles ganz anders?

Nach Lauda-Attacke: Armin Wolf schießt zurück

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Jetzt hat sich auch Armin Wolf zur "Kapperl-Causa" geäußert.

Über dieses Interview sprach gestern das ganze Land. Das oe24.TV-Interview mit Niki Lauda sorgte für hitzige Debatten und für allerhand Gesprächsstoff – vor allem im Internet und insbesondere auf Social Media. Im Gespräch mit ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner attackierte Lauda Armin Wolf. Auch er habe schlechte Erfahrungen mit dem ZiB2-Moderator gemacht, so Lauda im Interview auf oe24.TV: "30 Sekunden, bevor das Interview losgeht, sagt er mir: Nehmen Sie die Kappe ab!"

Video zum Thema: Niki Lauda rechnet mit Armin Wolf ab

Zur Begründung habe Wolf angegeben, er möge kein Glücksspiel (Anm.: der aktuelle Kappen-Sponsor von Niki Lauda ist ein Glücksspiel-Konzern). Lauda empfand die Aufforderung als skandalös - zumal so kurz vor Sendungsbeginn. Das sei keine Art, mit Gästen umzugehen.

Politiker sollen zu Wolf "Nein" sagen

Den Politikern riet Lauda: "Wenn der Wolf mich anruft, sage ich Nein, mit dem Deppen redet man nicht - wir kommen nur, wenn jemand anderer dort sitzt". Das wäre, so Lauda, die logische Konsequenz.

Armin Wolf schießt zurück: "Grotesk!"

Jetzt hat sich auch Armin Wolf zum Lauda-Interview zu Wort gemeldet. Auf Facebook weist Wolf die Vorwürfe aufs Schärfste zurück. Der Vorfall im ZiB2-Studio hätte sich laut ihm ganz anders zugetragen.

"Nein, ich habe zu Niki Lauda im ZiB2-Studio natürlich nicht gesagt: 'Nehmen Sie die Kappe ab! Ich mag kein Glücksspiel.' Das ist doch völlig grotesk.", schreibt Wolf in seinem Statement. Sehr wohl ging es ihm aber um die Sponsoren-Logos, die das Kapperl von Lauda zierten. Diese sind beim ORF nämlich nicht gern gesehen. Stichwort: Sponsorenverbot in der ZiB.  Armin Wolf dazu:

"Ich habe Lauda - wie jeden Gast, der mit großen Sponsoren-Logos im ZiB2-Studio erscheint - ganz höflich gebeten, ob es ev. möglich wäre, dass er seine Kappe für das Interview abnimmt, weil es für die ZiB ein strenges Werbeverbot gibt und wir mit Sponsoren-Logos Probleme bekommen können. Welches Firmenlogo das ist, spielt dafür keinerlei Rolle." – Als Beispiel nennt Wolf etwa Marcel Hirscher, bei dem dies problemlos klappte.

Hier das ganze Facebook-Posting von Armin Wolf zum Nachlesen:

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