"Diffamierende Postings"

Nach Opernball-Eklat: Mucha will "Standard"-Poster klagen

Nach seinen Spitzen gegen Opernball-Organisatorin Großbauer wurde Christian Mucha im Onlineforum des "Standard" beleidigt und beschimpft. Nun will er die Hassposter verklagen.

"Nach diversen unglaublich grindigen, gehässigen, persönlich diffamierenden und in ihrer Wortwahl inakzeptablen Postings auf der Webpage des STANDARD im Zuge meiner Berichterstattung über die Malaise der Opernball-Organisatorin habe ich jüngst unseren Medienanwalt Prof. Dr. Georg Zanger beauftragt, dagegen vorzugehen", schreibt Verleger Mucha auf Facebook. Er fordere den "Standard" auf, die richtigen Namen der "Hassposter" zu nennen. Werde das verweigert, wolle er Klage führen. "Ich vergönne es jedem, der bösartig diffamiert, Lügen verbreitet, mobbt, beschimpft und geifert, und glaubt, anonym Hass verbreiten zu können, dass er ordentlich dafür blecht", so Mucha.
 

Mucha vs. Großbauer

 
Christian Mucha hatte auf Facebook die Opernball-Organisatorin Maria Großbauer in Facebook-Postings öffentlich kritisiert. „Als Großbauer von der mächtigen Raika-Partie zur Desirée-Treichl-Stürgkh-Nachfolgerin gekürt wurde, ging ein lauter Schrei des Entsetzens durch die sogenannte Hautevolee … Nun freut sich bekanntlich keiner, wenn dein Nachfolger zwei Klassen unter dir vom Standing, der Bekanntheit oder dem Renommee rangiert“, schreibt Mucha beispielsweise. Er bezeichnete Großbauer als "Totengräberin der Opernball-Ladys".
 
Im Onlineforum des "Standard" zur Berichterstattung über die Causa ließen sich viele Leser zu besonders negativen Kommentaren hinreißen. So wird Mucha als "peinlich", "bedauernswert" und "ohne Selbstwertgefühl durch seine fehlende Größe" bezeichnet. Gegen diese Hassposter will Mucha nun rechtlich vorgehen.


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