In der Nacht soll es zu einem handfesten Streit der beiden Frauen gekommen sein.
Wien. Die Messerattacke ereignete sich an einem Sonntag Mitte April gegen 5.30 Uhr Sonntag im Bereich zweier bekannter Nachtlokale nahe der Müllverbrennungsanlage im 9. Bezirk.
Aufgefallen war die Frau (33) weil sie komplett orientierungslos am Treppelweg (der Einfahrt von der Nordbrücke in Richtung Innenstadt) herumlief und -stolperte. Mehrere Autofahrer meldeten dies der Polizei, die samt Berufsrettung kurz darauf vor Ort anrückte. Wie sich herausstellte, hatte die Frau eine Stichverletzung im Schulterbereich - die zum Glück nicht lebensgefährlich war.
Aufgrund der Ermittlungen der Polizei ist es den Beamten gelungen die mutmaßliche Messer-Stecherin ausfindig zu machen. Es soll sich um eine 20-jährige Österreicherin handeln. Die junge Frau, die zum Teil geständig ist, wurde festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht..
Zwischen den beiden Frauen soll es in der besagten Nacht zu einem Streit gekommen sein, der komplett ausartete. Um was es in der Diskussion ging, war vorerst unklar. Eine Schubserei bestritt die Tatverdächtige nicht, aber zugestochen zu haben, bestreitet die 20-Jährige. Bei dem Vorfall sei sie betrunken gewesen.