Bankraub mit irrer Maskerade

Polizei jagt Täter

Bankraub mit irrer Maskerade

Der junge Mann hinter der Maske dürfte sich in der Region sehr gut auskennen.

NÖ. Die Alarmfahndung am Mittwoch nach dem Coup auf die kleine Land-Raika in Grafenbach verlief ergebnislos – was vielleicht daran liegen mag, dass es sich bei dem Bankräuber um einen „Nachbarn“ aus der Region, wenn nicht sogar aus dem Ort handelte. Dafür spricht jedenfalls die alberne Maskierung, für die er beim Film nicht einmal eine Goldene Himbeere kassieren würde, so schlecht und stümperhaft hatte der Ganove eine Vokuhila-Perücke aufgesetzt und einen viel zu breiten Ziegenbart aufgeklebt. Dann sprach der vermutlich eher jüngere Mann, der mit einer schwarzen Pistole oder Pistolenattrappe bewaffnet war, auch noch breiten Dialekt.

Spur. Die Beute ließ sich der Täter in einen schwarzen Rucksack geben, so die Polizei. Die in der Filiale anwe­sende Angestellte erlitt einen Schock. Der Bankräuber trug Handschuhe, um keine Fingerabdrücke hinterlassen. Er flüchtete zu Fuß. Seine Spur verliert sich bei der Motocrossstrecke Grafenbach. Kam und flüchtete er mit einer Enduro?

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