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Suchtgiftplantage

Bauer lebte vom Hasch-Anbau

In Niederösterreich wurde eine Suchtgiftplantage entdeckt. 318 Cannabispflanzen wurden bei einem Bauern sichergestellt.

Eine Suchtgiftplantage haben Polizisten auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Juli in Prellenkirchen (Bezirk Bruck an der Leitha) entdeckt. Wie erst Freitag, bekannt wurde, soll sich ein 49-Jähriger seit dem Jahr 2000 als "Hasch-Bauer" betätigt und durch den Verkauf von Cannabis seinen Lebensunterhalt finanziert haben.

Der Bauer war bestens ausgerüstet
318 Cannabispflanzen, die laut NÖ Sicherheitsdirektion "in voller Blüte" 15 bis 20 Kilogramm wiegen, wurden sichergestellt. Darüber hinaus fanden die Polizisten auch Schweinwerfer, Ventilatoren, eine Bewässerungsanlage sowie diverse Mess- und Steuergeräte. Die Anlage war voll automatisiert.

Der hohe Stromverbrauch verriet ihn
Im Zuge der Erhebungen stießen die Ermittler auf ein Detail, dass den Verdacht gegen den 49-Jährigen erhärtet hat: Ein Stromverbrauch von 7.000 Euro, und das seit Jahren, lasse darauf schließen, dass der Kriminelle seit dem Jahr 2000 eine größere Menge an Cannabis erzeugt und verkauft haben soll. Der Niederösterreicher wurde angezeigt.



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