Kriminallage

Das sind die Ergebnisse der Kriminalstatistik für NÖ

In Niederösterreich sind laut der am Dienstag veröffentlichten Kriminalstatistik im Vorjahr 76.838 gerichtlich strafbare Handlungen angezeigt worden. Das bedeutete im Vergleich zu 2024 (76.318) ein Plus von 0,7 Prozent. 

Die Aufklärungsquote blieb mit 54,6 gleich und lag damit zum neunten Mal in Serie über der Marke von 50 Prozent. Weiter im Vormarsch waren Wirtschafts- und Internetkriminalität, weniger Verdächtige gab es im Kinder- und Jugendbereich. Während es bei der Gewaltkriminalität insgesamt mit 11.128 angezeigten Fällen ein Plus von 2,3 Prozent gab, waren Eigentumskriminalität (minus 4,9 Prozent) und vor allem der Bereich Raubdelikte (minus 32,4 Prozent) rückläufig. 

"Wöchentlich neue Maschen und Trends" bei Cybercrime

"Spürbar zugenommen" hat laut Stefan Pfandler, dem Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich, die Wirtschaftskriminalität. Hier gab es 2025 insgesamt 17.099 Fälle und ein Plus von 7,4 Prozent. Erstmals die Marke von 11.000 Anzeigen wurde bei der Internetkriminalität übersprungen. Exakt standen hier 11.030 Fälle zu Buche, was einem Anstieg von 12,5 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Hauptproblemfeld war hier Cybercrime im engeren Sinne mit einem Plus von 32,6 Prozent. Gerade in diesem Bereich gebe es "wöchentlich neue Maschen und Trends", konstatierte Pfandler. Es gelte, im gesamten Spektrum des digitalen Lebens aufmerksam zu sein. 

Bei der Kinder- und Jugendkriminalität sank die Anzahl der Tatverdächtigen von 10.717 auf 9.959. Steigerungen gab es hier jedoch bei den unter Zehnjährigen (von 127 auf 166 Personen) und im Alterssegment der Zehn- bis 14-Jährigen (von 1.402 auf 1.528 Personen). Insgesamt ausgeforscht wurden im Bundesland 50.993 Tatverdächtige (2024: 51.015). Die häufigsten Herkunftsländer mit Tätern mit ausländischem Pass waren Rumänien (3.117 Anzeigen), die Slowakei (1.720) und Ungarn (1.537). 

FPÖ-Landbauer: „Kriminalitätsstatistik ist Spiegelbild der gescheiterten Willkommenspolitik“ 

"Wenn mittlerweile jeder zweite Tatverdächtige kein Österreicher ist, zeugt das vom Versagen der Bundesregierung, die in den letzten Jahren kriminelle Migranten scharenweise ins Land karrte“, schüttelt FPÖ Niederösterreich Landesparteiobmann LH-Stellvertreter Udo Landbauer nach Vorliegen der neuesten Kriminalitätsstatistik den Kopf. 

Das sind die Ergebnisse der Kriminalstatistik für NÖ
© FPÖ NÖ

Besonders der Anstieg der syrischen Tatverdächtigen um 25 % in nur einem Jahr seit 2024 und der rasante Anstieg der Jugendkriminalität geben Anlass zur größten Sorge: „Wenn man sich die Zahl der 10- bis 14-jährigen Tatverdächtigen ansieht, weiß man ganz genau, wohin die Reise geht. Dass in dieser Gruppe auch wieder die Syrer hervorstechen, ist auch keine Überraschung. Das ist jedoch importierte Ausländerkriminalität, ich verwehre mich, unsere anständigen Jugendlichen mit diesem kriminellen Nachwuchs in einen Topf zu werfen“, so Landbauer. 

Das sind die Ergebnisse der Kriminalstatistik für NÖ
© oe24

Ausdrücklich lobt Landbauer die starke und selbstlose Arbeit der heimischen Polizeikräfte: „Unsere Polizisten sind tagtäglich mit der Ausländerkriminalität konfrontiert. Wir Freiheitliche haben von der ersten Stunde an vor diesem Asylwahnsinn samt Folgen gewarnt und wurden dafür diffamiert. ÖVP-Innenminister Karner hat bis auf seine Politshow nichts mehr im Griff. Die Situation ist längst außer Kontrolle. Nur die FPÖ hat den Mut und die Kraft, dieses Land vor kriminellen Tätern zu schützen. Es braucht einen sofortigen Asylstopp, Grenzen dicht, und Remigration ist das Gebot der Stunde“, schließt Udo Landbauer.

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