Beim Schneeskulpturen-Festival Ice Games in Südtirol geht der erste Preis heuer auch ins Waldviertel. Alexander Kaufmann und sein Kollege Herbert Danzer aus Oberösterreich holten mit ihrer Skulptur "High Speed on Ice“ den Titel "Eiskönig“.
Die Ice Games standen heuer unter dem Motto "Olympic Winter Games“. Das österreichische Duo überzeugte die Jury dabei mit einer gigantischen Schneeskulptur, die den Olympia-Eiskanal in Innsbruck sowie die Olympischen Ringe zeigt.
Verbindung zwischen Österreich und Italien
Alexander Kaufmann aus Groß Gerungs (Bezirk Zwettl), Obmann des Carving Teams Austria, und sein Vereinskollege Herbert Danzer aus Kirchham bei Vorchdorf (Bezirk Gmunden, Oberösterreich) wollten mit ihrem Motiv eine Verbindung zwischen dem austragenden Land Italien und Österreich herstellen. Für die Skulpturen hatten die Teilnehmer vier Tage lang Zeit. Geübt wurde das Schnitzen des Modells mit Styroporblöcken. Ausgeführt wurde die Skulptur mit Motorsägen. Zur Herausforderung wurde allerdings die dünne Luft in 2.500 Metern Höhe.
Dritter Sieg für Waldviertler
Der Waldviertler nahm heuer zum sechsten Mal an den Ice Games teil und gewann bereits zum dritten Mal. Der Bewerb im Südtiroler Skigebiet Ahrntal findet jedes Jahr statt. Heuer wurden aus rund 60 Einreichungen die zehn besten ausgewählt und ihre Ideengeber zum Wettbewerb eingeladen. Die Teams traten dabei zu zweit an, nur Bildhauerschulen durften zu dritt teilnehmen.
Die Skulpturen sind voraussichtlich noch bis Mitte März fast unversehrt zu bewundern. Im Frühjahr bringt sie die Sonne dann nach und nach zum Schmelzen.