30-Jahr-Jubiläum

Europa Forum Wachau: Ausblick zur Zukunft Europas

Drei Jahrzehnte europäischer Dialog, Brückenbau und Zukunftsgestaltung: Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens richtet das Europa-Forum Wachau den Blick bewusst nach vorne. Dieses Jahr heißt es: "The Next 30“ mit dem internationalem Spitzenpolitiker Anders Fogh Rasmussen. 

Unter dem Leitmotiv „The Next 30“ stehen die kommenden Jahrzehnte Europas im Mittelpunkt. Am 9. Februar 2026 wurden im Palais Niederösterreich das Programm sowie die inhaltliche und konzeptionelle Weiterentwicklung des Forums präsentiert - mit Anders Fogh Rasmussen, ehemaligem dänischen Ministerpräsidenten und NATO-Generalsekretär, als internationalem Stargast, der dem Jubiläumsjahr besondere außen- und sicherheitspolitische Relevanz verleiht.

Drei Jahrzehnte Brückenbauer im Herzen Europas

Europa Forum Wachau: Ausblick zur Zukunft Europas
© Europa Forum Wachau

Seit der Gründung im Jahr 1995 anlässlich des EU-Beitritts Österreichs hat sich das Europa-Forum Wachau als zentrale Plattform für europapolitischen Diskurs etabliert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont die Bedeutung des Forums für Niederösterreich und den europäischen Dialog: „Europa reagiert zu oft, statt selbst zu gestalten. Gerade deshalb braucht es Orte des offenen Dialogs über Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Verantwortung. Das Europa-Forum Wachau leistet diesen Beitrag seit 30 Jahren – und mit Anders Fogh Rasmussen als internationalem Gast setzen wir im Jubiläumsjahr ein starkes Signal für ein selbstbewusstes, handlungsfähiges Europa.“ Als Impulsgeber der europäischen Verständigung hat sich das Forum über drei Jahrzehnte hinweg als Drehscheibe zwischen Ost- und Westeuropa etabliert und zahlreiche hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft und Wissenschaft zusammengeführt.

Vom Bewährten zum Weitergedachten

Forumspräsident Michael Linhart betont den strategischen Anspruch des Jubiläumsjahres: „2026 geht es nicht um Rückschau, sondern um Verantwortung für das, was vor uns liegt. Das Europa-Forum Wachau blickt nach vorne, als Brückenbauer zwischen Ost und West, politisch, wirtschaftlich, für Europas Sicherheit, für die Zukunft unserer Jugend!“ Das Jubiläumsforum markiert damit bewusst einen Übergang vom Etablierten zum Erneuerten. Der Anspruch eines Dialogs auf Augenhöhe wird durch neue Formate und eine ganzheitliche Betrachtung europäischer Zukunftsfragen weiter vertieft.

Europa im Zeichen der Zeitenwende

Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen stellen Europa vor grundlegende Fragen nach europäischer Souveränität, wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Leistungsfähigkeit und Sicherheit. Von 18. bis 22. Mai 2026 werden diese Themen am Europa-Forum Wachau aufgegriffen. Die inhaltlichen Schwerpunkte Technologie, Wirtschaft, Politik und Europas globale Rolle strukturieren das Programm. Als Partner des Europa-Forums Wachau betont Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International, die Bedeutung des Forums für den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft: „Europa steht vor großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Das Europa-Forum Wachau schafft einen  Rahmen, in dem diese Fragen auf Augenhöhe diskutiert werden können und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur europäischen Verständigung.“

Hochkarätiges nationales und internationales Teilnehmerfeld

Antworten auf Fragen zur Zukunft Europas, einerseits im österreichischen und andererseits im globalen Kontext, geben unter anderen Bundeskanzler Christian Stocker, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (dzt. in Planung), Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Europaministerin Claudia Bauer, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, Innenminister Gerhard Karner, EU-Kommissar Magnus Brunner, Staatssekretär Alexander Pröll und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner mit zahlreichen nationalen und internationalen Gästen aus Politik, Diplomatie und Wirtschaft – unter ihnen Bundespräsident Alexander van der Bellen und der Außenwirtschaftsminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Thani bin Ahmed Al Zeyoudi.

"The Next 30“  

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Pressekonferenz zum 30. Europa-Forum Wachau 2026. 

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Pressekonferenz zum 30. Europa-Forum Wachau 2026. 

© NLK Pfeiffer

In einer Pressekonferenz im Wiener Palais Niederösterreich stellte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) heute, Montag, das 30. Europa-Forum Wachau 2026 vor, das von 18. bis 22. Mai unter dem Motto "The Next 30“ und erstmals an fünf statt drei Tagen mit verdoppelten Gesprächsformaten sowie verdreifachter Teilnehmerzahl stattfinden wird. Die Landeshauptfrau betonte gleich eingangs die Bedeutung eines starken Europa: „Die Europäische Union hat unser Land zu einer der wirtschaftlich stärksten und lebenswertesten Regionen gemacht – mit Frieden, Freiheit und Wohlstand.“ Nun brauche es einen neuen europäischen Realismus und mehr strategische Eigenständigkeit, sagte Mikl-Leitner: "Europa muss handlungsfähiger, eigenständiger und resilienter werden in einer Welt, die sich grundlegend verändert.“ 

Sie verwies hier vor allem auf den Krieg in der Ukraine sowie die geopolitischen Verschiebungen durch die Präsidentschaft Donald Trumps in den USA. „Europa reagiert zu oft, statt selbst zu gestalten“, erklärte Mikl-Leitner. Hier komme dem Europa-Forum Wachau eine entscheidende Rolle zu, welches sich seit seiner Gründung rund um den EU-Beitritt Österreichs zu einer der wichtigsten europapolitischen Dialogplattformen entwickelt habe „mit Strahlkraft nach innen und spürbarer Wirkung nach außen“.

Europa first

(v.l.n.r.) Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Michael Linhart, Präsident EFW. 

(v.l.n.r.) Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Michael Linhart, Präsident EFW. 

© NLK Pfeiffer

Niederösterreich setze mit dem Forum ein klares Zeichen für europäische Verantwortung, Brückenbauen zu den Nachbarn und Engagement für die Zukunft des Kontinents. Im Jubiläumsjahr widme man sich der zentralen Frage: Wie behauptet sich Europa selbstbewusst und sicher in einer neuen geopolitischen Realität? Dazu brauche es eine Stärkung der europäischen Wirtschaft, eine Trendumkehr bei Regulierungen und Bürokratie sowie mehr Innovationskraft. „Europa muss vom Weltmeister der Bürokratie zum Weltmeister der Innovation werden“, betonte Mikl-Leitner. Auch die Verteidigungsfähigkeit müsse ausgebaut werden. Sie sprach von einem neuen „patriotischen Vergaberecht“, das regionale Wertschöpfung und strategische Autonomie stärker berücksichtige. „Es muss wieder gelten: Europa first.“

Als hochkarätigen Gast kündigte die Landeshauptfrau unter anderem den ehemaligen dänischen Ministerpräsidenten und langjährigen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen an. Und sie erklärte: „Erstmals wird der Europatag des Landes Niederösterreich in das Europa-Forum Wachau integriert – samt Jugend-Wettbewerb. Denn Europa lebt davon, dass junge Menschen mitdenken, mitreden und mitgestalten.“

Abschließend dankte die Landeshauptfrau den Partnern und dem Organisationsteam. Niederösterreich verstehe sich nicht nur als Gastgeber, sondern als aktiver Mitgestalter eines starken Europas. „Europa braucht Orte des Dialogs – und Regionen, die Verantwortung übernehmen.“

(v.l.n.r.) Benedikt Schmidinger (Geschäftsführer EFW), Marcel Haraszti (Vorstand REWE International), Viktoria Weber (Rektorin Universität für Weiterbildung Krems), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Ulrike Prommer (Geschäftsführerin IMC Krems) und Michael Linhart (Präsident EFW). 

(v.l.n.r.) Benedikt Schmidinger (Geschäftsführer EFW), Marcel Haraszti (Vorstand REWE International), Viktoria Weber (Rektorin Universität für Weiterbildung Krems), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Ulrike Prommer (Geschäftsführerin IMC Krems) und Michael Linhart (Präsident EFW). 

© NLK Pfeiffer

Die großen Themen des Europa-Forum Wachau (EFW) 2026 seien Sicherheit, Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Technologie und Gesundheit, kündigte der Präsident des EFW Michael Linhart an. Er betonte den strategischen Anspruch des Jubiläumsjahres: „2026 geht es nicht um Rückschau, sondern um Verantwortung für das, was vor uns liegt. Das Europa-Forum Wachau blickt nach vorne, als Brückenbauer zwischen Ost und West, politisch, wirtschaftlich, für Europas Sicherheit, für die Zukunft unserer Jugend.“ Das Jubiläumsforum markiere damit bewusst einen Übergang vom Etablierten zum Erneuerten, sagte der Präsident. „Der Anspruch eines Dialogs auf Augenhöhe wird durch neue Formate wie etwa den ‚Partner-Salon‘ ergänzt.“ Zudem stehe jeder der fünf Tage unter einem eigenen Motto: „Dem Eröffnungstag, an dem wir auch den NÖ Europatag feiern, folgen der Technology Day, der Economy und der Politics Day sowie der Global Day im Stift Göttweig als Abschluss“, so Linhart.

Als Partner des Europa-Forums Wachau fungiert heuer erstmals die REWE-Gruppe. Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International, sprach über die Bedeutung des EFW für den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft: „Europa steht vor großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Das Europa-Forum Wachau schafft einen Rahmen, in dem diese Fragen auf Augenhöhe diskutiert werden können und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur europäischen Verständigung.“

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