Frau mit tiefer Messerwunde eingeliefert

Streit mit Freund

Frau mit tiefer Messerwunde eingeliefert

Der Lebensgefährte behauptet die Frau hat sich die Wunde selbst zugefügt.

In Klein-Engersdorf in der Gemeinde Bisamberg (Bezirk Korneuburg) ist am Samstagnachmittag eine 36 Jahre alte Frau mit einem tiefen Bauchstich aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Unter Verdacht steht laut Leopold Etz vom Landeskriminalamt NÖ der Lebensgefährte (45) der Thailänderin, der in der Justizanstalt Korneuburg in Haft ist. Er bestreite ein Verbrechen. Die 36-Jährige habe sich die schwere Verletzung selbst zugefügt, so die Aussage.

Messerstich nach Streit
Etz zufolge hatte der 45-Jährige am Samstag gegen 15.50 Uhr selbst die Rettungskräfte verständigt. Dem - von den erhebenden Beamten vermuteten - Verbrechen soll ein kurzer Streit vorangegangen sein. Es sei Eifersucht im Spiel gewesen, hieß es am Sonntag auf Anfrage.

Notoperation
Die Verletzte habe vor ihrer Einlieferung ins Landesklinikum Korneuburg, wo sie notoperiert wurde, noch angegeben, von ihrem Lebensgefährten gestochen worden zu sein. Die Kriminalisten haben ein Messer mit einer Gesamtlänge von 30 Zentimetern sichergestellt.

Das Opfer befand sich laut Etz am Sonntag in der Aufwachphase. So keine Komplikationen auftreten, werde die Frau überleben. Der Stich sei sehr tief, habe jedoch keine Organe verletzt. Nähere Aufschlüsse erwarten die Kriminalisten von der Befragung der 36-Jährigen. Wann eine Einvernahme möglich sein wird, stand am Sonntagnachmittag nicht fest.

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