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Rücksichtslos

Gleich zwei Kinder auf Schutzweg angefahren

Schon wieder wurden zwei Buben mitten auf dem Zebrastreifen angefahren. In Kärnten war sogar ein Taxi der Übeltäter.

Erst letzte Woche wurde ein 13-jähriger Schüler am Zebrastreifen frontal von einem Auto erfasst (Oe24.at berichtete). Dieses Mal landeten zwei kleine Buben in Kärnten und in Niederösterreich im Krankenhaus, nachdem sie am Zebrastreifen von Autos angefahren wurden. Autofahrer sollten vor Schutzwegen generell langsamer fahren, denn laut Angaben der Fahrer half nicht einmal eine Vollbremsung!

Achtjähriger in Dürnkrut/NÖ
Auf dem Schutzweg vor der Volksschule ist am Dienstag ein Achtjähriger in Dürnkrut von einem Pkw erfasst worden. Die Lenkerin dürfte das Kind zu spät bemerkt haben. Trotz Vollbremsung wurde der Bub niedergestoßen. Er wurde mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus Mistelbach gebracht, über den genauen Zustand des Verletzten lagen vorerst keine Informationen vor.

Fünfjähriger in Wolfsberg/Kärnten
Ein fünfjähriger Bub ist am Montagabend auf einem Zebrastreifen in der Unterkärntner Bezirksstadt Wolfsberg von einem Taxi angefahren und verletzt worden. Seine Mutter und ein 18 Monate altes Kleinkind im Kinderwagen blieben unverletzt.

Laut Polizeiangaben überquerte eine aus Russland stammende 28-jährige Hausfrau mit dem Fünfjährigen und dem Kleinkind die Bundesstraße 70 auf einem ampelgeregelten Schutzweg. Der Bub ging vor dem Kinderwagen und hielt sich am Wagen fest. Als sich die Familie auf der Fahrbahn befand, kam ein Taxi, gelenkt von einem 50-jährigen Unternehmer. Dieser konnte nicht mehr bremsen, erfasste den Buben und stieß ihn zu Boden.

Was war die Ursache?
Das Kind wurde von der Schwägerin des Taxifahrers ins LKH Wolfsberg gebracht, wo sich die Verletzungen glücklicherweise als nicht allzu schwer herausstellten. Ein Alkoholtest beim Taxilenker verlief negativ, der Schutzweg war beleuchtet und die Fahrbahn trocken.



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