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Excalibur City

Großbrand nach Explosion in Shopping-Center

Ein Großbrand hat am Mittwoch Teile des Einkaufszentrums "Excalibur-City" nahe des niederösterreichisch-tschechischen Grenzüberganges Kleinhaugsdorf/Hate vernichtet.

Das Feuer war laut Polizeiangaben durch eine Serienexplosion von Feuerwerkskörpern entstanden. Die Flammen forderten keine Todesopfer, so die Angaben der tschechischen Einsatzkräfte. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, berichtete der NÖ Landesfeuerwehrsprecher Jörg Würzelberger. Hier sehen Sie die spektakulärsten Bilder des Brandes.

Feuerwerksstand als Ausgangspunkt
Der Brand hatte an einem Feuerwerksstand im Freien seinen Ausgang genommen, so Ronnie Seunig, Betreiber der "Excalibur City", der während des Urlaubs in Australien von dem Vorfall erfahren hatte. Die Flammen hätten in weiterer Folge auf die Fassade und das Shopping-Center selbst übergegriffen. Bei dem Objekt handle es sich um das größte Gebäude in der "Excalibur-City", erklärte Seunig.

3.000 m² zerstört
Rund 3.000 Quadratmeter des Shopping-Areals wurden durch den Brand zerstört. Das betroffene Gebäude besteht aus einem Alt- und einem Neubau, berichtete Firmkranz, der sich an Ort und Stelle befand. Auch etwa 25 Autos wurden durch das Feuer teils schwerst beschädigt. Etwa 300 Feuerwehrleute, davon rund 190 aus Österreich, standen im Einsatz.

Flammen unter Kontrolle
Die Flammen waren gegen 21.00 Uhr unter Kontrolle gebracht worden, trotz schwerer Bedingungen. Das vorhandene Löschwasser reichte nicht aus, es musste immer wieder mit Tanklöschfahrzeugen Nachschub geholt werden, so Firmkranz. Die Nachlöscharbeiten sollen laut Würzelberger aber noch bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags dauern.

Grenzbetrieb nicht beeinträchtigt
An den Unglücksort wurden drei Notarztwagen, neun Rettungsautos sowie zwei eigene Fahrzeuge für Großschadensereignisse entsandt. Etwa 30 Personen standen auf österreichischer Seite im medizinischen Einsatz. Der Betrieb am Grenzübergang wurde durch den Großbrand nicht beeinträchtigt. Am Donnerstag wurden auch die Teile, die nicht vom Brand betroffen sind, wieder für Besucher geöffnet.

Besitzer spricht von "Trauerspiel"
Ronnie Seunig, Betreiber der "Excalibur City", ist während des Urlaubs in Australien von dem Brand unterrichtet worden. Nach den ihm zugegangenen Informationen sei das Shopping-Center "dahin", sagte er im Telefongespräch. In dem Objekt hätten sich "35 bis 40 Geschäfte", u.a. ein Supermarkt und ein Travel Free-Shop, befunden. Seunig sprach von einem "Trauerspiel". Der Betreiber der "Excalibur-City" wird seinen Aufenthalt in "Down Under" wohl vorzeitig abbrechen. "Wahrscheinlich werde ich bald daheim sein", sagte er am Mittwochabend.

Das erste Bild wurde uns von Leserreporter Thomas Heuer gesandt.

Das erste Bild wurde uns von Leser-Reporter Thomas Heuer gesandt.

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