Irre Verfolgungsjagd in Wien

Alkolenker ließ nicht locker

Irre Verfolgungsjagd in Wien

Die Flucht endete erst nach zwei Schüssen und einem Anruf des Vaters in einem Waldstück bei Klosterneuburg.

In der Nacht auf Donnerstag führten Wiener Polizisten eine Fahrzeugkontrolle am Währinger Gürtel durch. Dabei wurde ein betrunkener Lenker angehalten. Zunächst zeigte sich der Mann noch kooperativ, aber als die Beamten des Stadtpolizeikommandos in der Josefstadt ihn an der Weiterfahrt hindern wollten, gab er Gas. Der 38-Jährige fuhr einfach weg. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Der Mann raste mit hoher Geschwindigkeit davon und versuchte, die Einsatzfahrzeuge gar abzudrängen. Er schaltete zudem mehrere Male sein Autolicht aus.

Sein Fluchtversuch nahm ein jähes Ende, als er auf einem Feldweg in Klosterneuburg zum Stillstand kam. Die Polizisten näherten sich dem Fahrzeug und forderten den Lenker auf, auszusteigen. Selbst jetzt ließ er nicht locker. Er gab erneut Gas. Die Beamten gaben zwei Warnschüsse ab. Einer ging in die Luft, der andere war ein gezielter in den rechten Hinterreifen.

Dennoch setzte sich der Mann weiter ab in einen nahegelegenen Wald. Erst als die Beamten Kontakt mit dem Vater des Flüchtigen aufnahmen, stellte sich der Tatverdächtige. Er wurde festgenommen.

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