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Dutzende Messerstiche

Jagd auf den Jus-Studenten

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Sohn der auf bestialische Weise getöteten Apothekerin auf der Flucht.

Nach dem Messer-Mord an der arbeitslosen Apothekerin Sabine W. (43) aus Strasshof macht die Polizei nach wie vor Jagd auf deren Sohn Stefan. Der 22-jährige Jus-Student ist dringend verdächtig, seine Mutter zwischen Ende August und dem 8. September mit Dutzenden Messerstichen in den Nacken brutal getötet zu haben. Die Leiche des Opfers wurde vor fünf Tagen in der Lade eines Sofas entdeckt. Eingewickelt in Decken und Plastikfolie.

Vermutlich ist Stefan W. nach der Tat per Flugzeug von Schwechat aus geflüchtet. Dort wurde das Auto von Sabine W. entdeckt. Zuvor hatte ihr Sohn noch sein Bankkonto aufgelöst. Die Ermittler werten inzwischen Hunderte von Passagierlisten aus.

Mutter und Sohn 
lebten zurückgezogen
Über das Motiv wird weiter gerätselt. Mutter und Sohn lebten zurückgezogen gemeinsam in der Tatwohnung. „Beide hatten nur Kontakt zur Familie, Außenstehende mieden sie“, sagt ein Fahnder. Von Problemen zwischen beiden ist nichts bekannt.

Auf den Verbleib von Stefan W. sind etliche Hinweise eingegangen, eine heiße Spur war nicht dabei. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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