Unhaltbare Zustände: Tausende Long-Covid-Patienten leiden - doch die versprochene Anlaufstelle lässt weiter auf sich warten. Wann kommt endlich Hilfe?
Bettlägerig, erschöpft, allein gelassen: Menschen mit Long Covid oder ME/CFS kämpfen täglich mit massiven körperlichen Einschränkungen - und das Gesundheitssystem lässt sie im Stich! Seit Februar 2025 arbeitet das Land an einem Konzept. Gibt es schon einen konkreten Zeitplan? Fehlanzeige!
Landesrätin vertröstet Betroffene
Aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Eva Prischl (SPO) heißt es lediglich, man befinde sich noch in "Abstimmungen mit den Finanzierungspartnern". Klartext: Noch immer wird geredet - wahrend Patienten leiden!
Bis die Anlaufstelle endlich steht, lautet die Empfehlung der Landesregierung: Zum Hausarzt gehen. Für schwer erkrankte Bettlägerige ein schlechter Witz!
Patientenanwalt platzt der Kragen
Patientenanwalt Michael Prunbauer macht klar, was er von dem Schneckentempo hält - und findet deutliche Worte: "Das Problem ist lange genug bekannt!"
Zwar begrüßt er, dass sich überhaupt etwas bewegt - aber es passiere noch viel zu wenig. Gemeinsam mit allen Patientenanwälten fordert er die vollständige und sofortige Umsetzung des nationalen Aktionsplans, der seit 2024 existiert und auch die Bundesländer in die Pflicht nimmt.
Seit der Pandemie bekannt - noch immer keine Losung
Die Zahlen sind alarmierend: Multisystemerkrankungen rückten mit Corona in den Fokus. Ein nationaler Aktionsplan existiert seit 2024. Doch zwischen Plan und Wirklichkeit klafft eine riesige Lücke!Wann leiden die Betroffenen endlich nicht mehr allein? Die Antwort der Verantwortlichen: Abwarten.