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NÖ-Polizei forscht Betrügerbande aus

Die Polizei hat in Tulln drei Betrüger ausgeforscht, die erhaltene Waren im Wert von 240.000 Euro nicht bezahlt haben.

Drei Verantwortliche einer Firma aus dem Bezirk Tulln sollen seit 2003 vermutlich 46 Firmen in Ober- und Niederösterreich, Wien und dem Burgenland geschädigt haben. Die Männer (35 bis 49 Jahre alt) sollen für den Bau von Schwimmbädern Material bezogen, aber nicht bezahlt haben. Die Schadenssumme wurde mit circa 236.000 Euro beziffert.

Einer der Verdächtigen, ein 38-Jähriger, habe zudem eine tragende Rolle einer Firma in Klosterneuburg gespielt. In Zusammenarbeit mit zwei weiteren Männern (37 und 39 Jahre) sollen von dem Unternehmen im Bezirk Wien-Umgebung aus ebenfalls Betrugshandlungen gesetzt worden sein. Die Schadenssumme wurde mit rund 22.000 Euro angegeben, zwölf Betriebe in Wien und Niederösterreich seien geprellt worden. Die Vorgangsweise dürfte wie bei dem Betrieb im Bezirk Tulln erfolgt sein.

Gegen die drei Erstgenannten wird überdies wegen dem Vorenthalten von Dienstnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung ermittelt. Dabei sei ein Schaden von rund 55.000 Euro verursacht worden. Alle Beteiligten wurden angezeigt.

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