March-Hochwasser:

Nordbahn-Sanierung geht weiter

Fünf Monate nach dem March-Hochwasser im Bezirk Gänserndorf Anfang April starten die ÖBB am Montag großräumige Sanierungsarbeiten am zweiten Streckengleis der Nordbahn.

Ende Mai konnte die Strecke eingleisig eingeschränkt in Betrieb genommen werden, seit 7. August ist das erste Gleis zwischen Angern und Drösing wieder voll funktionsfähig. Nun geht die Instandsetzung an Bahndamm und Gleiskörper "mit Hochdruck" weiter. Mit einer zweigleisigen Vollinbetriebnahme sei Mitte November zu rechnen. Darüber hinaus wird derzeit das zerstörte Stellwerk am Bahnhof Dürnkrut inklusive der drei damit verbundenen Schrankenanlagen neu errichtet.

Ersatzverkehr eingerichtet
Bis 11. November wird daher zwischen Angern und Hohenau ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, etwaige Verzögerungen werden bis zu zehn Minuten betragen.

40 Mio. Schaden
Die Katastrophe hatte an der Strecke, auf der täglich rund 150 Züge verkehren, Schäden im Ausmaß von geschätzten 40 Millionen Euro verursacht. Die Nordbahn stand im April im Bereich Angern - Dürnkrut etwa zwölf Kilometer lang mehrere Tage unter Wasser, der Bahndamm wurde an zwei Stellen weggerissen. Die Gleise wurden unterspült und hingen auf Längen von bis zu 20 Meter ohne Unterbau in der Luft.

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