Nach Wahlschlappe

SPÖ wird im Land völlig umgebaut

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Stadler hat zwar freie Hand, wird aber von der Parteizentrale in Wien genau beobachtet. An der roten Basis gärt es in NÖ gewaltig.Stadler hat zwar freie Hand, wird aber von der Parteizentrale in Wien genau beobachtet. An der roten Basis gärt es in NÖ gewaltig.

Wer muss in der SPÖ NÖ nach dem Rücktritt von Parteichef Sepp Leitner noch gehen? Diese Frage ist noch offen und wird vom neuen Parteichef Matthias Stadler im Alleingang entschieden. Das war seine Bedingung an die Gremien, das Amt des Parteichefs überhaupt zu übernehmen.
Fakt ist, dass er einen ziemlich zerstrittenen Haufen roter Partei-Granden schnellstens befrieden muss. Zudem sehen sich bereits Mitstreiter aus seinem engsten St. Pöltener Umfeld als Hoffnungsträger der blau-gelben Sozialdemokratie. Ob die von der ÖVP durchaus geschätzte rote Landesrätin Karin Scheele ihre Funktion behalten darf, ist völlig unklar.
Keine leichte Aufgabe also, die auf den erfolgreichen Bürgermeister der Landesmetropole, der er auch bleiben will, wartet. Stadler muss jetzt rasch einen Nachfolger als Ersatz für den scheidenden Landesvize Leitner finden. Dabei wird ihm die Parteizentrale in Wien, mit ihrem neuen Chef Norbert Darabos, mit Argusaugen über die Schulter blicken.

Aufruhr
Indes gärt es an der roten Basis. Betriebsräte und Ortsvorsitzende sehen Sepp Leitner längst nicht als Alleinschuldigen an dem neuerlichen Absturz der SPÖ am vergangenen Sonntag.

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