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Niederöstereich

Streit endete mit Messerstichen

Mit zwei Messerstichen hat ein Streit in der Stadtgemeinde Zwettl gestern, Freitagabend, geendet.

Ein 20-Jähriger attackierte seinen Kontrahenten (36) am Hals sowie unter der rechten Achselhöhe. Das Opfer wurde bei den Angriffen schwer verletzt, soll sich laut NÖ Sicherheitsdirektion aber nicht mehr in Lebensgefahr befinden. Der mutmaßliche Täter wurde wegen Mordversuch festgenommen.

Bei Rangelei zugestochen
Der Verdächtige, er soll zum Tatzeitpunkt alkoholisiert gewesen sein, war in einem Kebab-Lokal zunächst mit einem anderen Mann (32) aneinander geraten. Die beiden wurden daraufhin des Lokals verwiesen, am Gehsteig ging der Streit mit dem Schwager des 32-Jährigen weiter. Als dessen 43-jährige Frau die Auseinandersetzung unterbinden wollte, dürfte sie vom 20-jährigen Arbeitslosen gestoßen worden sein. Der 36-jährige Ehemann nahm den Randalierer in Folge in den so genannten Schwitzkasten, daraufhin ergriff der 20-Jährige ein Klappmesser und stach zu.

Polizei half Zufall
Der Kriminelle flüchtete zunächst und vergrub die Tatwaffe. Rund zwei Stunden nach den Ereignissen tauchte der Verdächtige im Landesklinikum Horn auf, jenes Spital, in das das Opfer eingeliefert worden war. Er gab laut Polizei an, er hätte dort "einen Verwandten besuchen" wollen. Der Mann wurde an Ort und Stelle festgenommen. Danach zeigte er den Beamten das Versteck des Klappmessers. Der Niederösterreicher wurde in die Justizanstalt Krems eingeliefert.



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