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Geschlossen

Bankräuber kam zu spät - Bank in OÖ hatte schon zu

Zunächst lockte der Täter die Polizei durch einen fingierten Anruf aus dem Ort weg, dann musste er feststellen, dass die Bank schon geschlossen hatte.

Nach dem erfolglosen Überfall auf eine Bank in Wartberg ob der Aist (Bezirk Freistadt) im Mühlviertel war der Täter am Mittwoch weiter flüchtig. Er hatte Dienstagabend ohne Beute das Weite suchen müssen: Die Filiale war bereits geschlossen. Hinweise seien vorerst nicht eingelangt, der auffällig maskierte Mann habe auch keine brauchbaren Spuren hinterlassen, berichtete Oberösterreichs Sicherheitsdirektor Alois Lißl.

Der Filialleiter arbeitete noch im Schalterbereich, als der Täter kurz nach 17.00 Uhr die Tür zur Bank öffnen wollte. Diese war aber bereits verriegelt. Der Mann, der eine helle venezianische Faschingsmaske mit einer langen spitzen Nase und einem markanten Kinn trug, flüchtete. Der Bankmitarbeiter löste Alarm aus.

Da der erfolglose Räuber Handschuhe getragen hat, würden sich die Ermittlungen schwierig gestalten, erklärte Lißl. Weder am Tatort noch in einer Telefonzelle am Bahnhof Pregarten im selben Bezirk habe man brauchbare Spuren sicherstellen können. Kurz vor dem versuchten Überfall hatte der Mann durch einen fingierten Anruf bei der Bezirksleitstelle Freistadt versucht, die Polizei wegzulocken.

Der Täter ist etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank und war mit einer schwarzen Jeans und einer schwarzen Kapuzenjacke bekleidet. Er trug schwarze Sportschuhe mit weißen Einsätzen, schwarze Handschuhe und eine schwarze Umhängetasche.



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