prozess_urteil

Stalking

Frau mit GPS verfolgt

Ein 62-Jähriger soll seine Frau monatelang mit GPS-Sender verfolgt haben. Er wurde aber in allen Punkte freigesprochen.

Ein 62-jähriger Oberösterreicher hatte die Trennung von seiner Frau wohl nicht ganz verkraftet. Gestern musste er sich deshalb wegen Stalking vor dem Welser Gericht verantworten.

GPS-Sender entdeckt
Die Verflossene gab an, dass sie sich bereits seit längerem gewundert hatte, dass ihr Mann ständig wusste, wo sie war. Als sie ihr Auto in der Werkstatt überprüfen ließ, wurde prompt ein GPS-Peilsender entdeckt. Doch ihre Gatte installierte kurzerhand wieder einen neuen. Dieses Spiel wiederholte sich dreimal. Bei Gericht meinte der Angeklagte: "Das Auto gehört mir, ich will wissen, wo es gerade ist."

Der zweite Anklagepunkt lautete auf Nötigung. Der Mann soll seiner Frau das Handy entrissen und sie aus dem Auto geschleift haben. Doch bei der Einvernahme erzählte sie damals eine andere Geschichte. Der Angeklagte wurde von allen Vorwürfen freigesprochen.



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