Symbolbild

Ein Verletzter

Gasaustritt in oö Spital: Gebäudeteile evakuiert

Ein Irrtum eines Spitalmitarbeiters führte am Montag zu einem Gasaustritt im Krankenhaus Grieskirchen in Oberösterreich.

Nach dem Gasaustritt im Bereich der Wasseraufbereitungsanlage mussten am Montagnachmittag der Keller und das Erdgeschoß des Krankenhauses evakuiert werden. Rund 20 Patienten, die zu einer ambulanten Behandlung im Spital waren, wurden ins Freie gebracht. Ein Mitarbeiter hatte Salzsäure statt Chlor in ein Therapieschwimmbecken geleert. Er erlitt dabei leichte Verletzungen. Bereits am Vormittag war es im steirischen Admont zu einem Giftgas-Alarm gekommen. Lesen sie hier mehr.

Ätzende Dämpfe entstanden
In den evakuierten Trakten sind die Verwaltung sowie Therapieräume untergebracht. Patientenzimmer waren nicht betroffen. Bei dem Zwischenfall entstanden ätzende Dämpfe. Daher würde das Gebäude nun belüftet, schilderte Wolfgang Marschall, Sprecher des Krankenhauses am Montagnachmittag. Feuerwehrmänner mit schwerem Atemschutz waren im Einsatz.

Gefahr bestand kurz nach dem Unfall keine mehr, so Marschall weiter, "es stinkt aber noch". Er rechne damit, dass der Einsatz bis zum späten Nachmittag dauern werde.

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