Stundenreduktion

Gewerkschaft droht mit neuem Streik in Ordensspitälern

10.000 Spitalsbeschäftigte entscheiden nun, ob sie das Angebot annehmen oder nochmals streiken wollen.  

. Statt einer fünften Verhandlungsrunde hat auch die dreitägige Arbeitsgruppe keine Einigung in den Kollektivvertragsverhandlungen gebracht: Nachdem in den Krankenhäusern im Jänner schon einmal gestreikt wurde, droht nun die nächste Arbeitsniederlegung. Die Gewerkschaft sprach Mittwochabend davon, dass die Arbeitgeberseite ihr Angebot kaum nachgebessert habe. 

Konkret sieht der Vorschlag vor, die Normalarbeitszeit für  nicht ärztliches Personal innerhalb von drei Jahren auf 37 Wochenstunden zu senken. Dieses Modell ist im Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) bereits etabliert.

Ursprünglich hatten die Beschäftigten eine 35-Stunden-Woche gefordert. „Trotz dieses klaren Entgegenkommens gibt es von den Arbeitgebern weiterhin kaum Bewegung“, kritisiert Reischenböck. Betroffen sind rund 10.000 Beschäftigte in den oberösterreichischen Ordensspitälern.  

Die Gewerkschaft Vida stellt jetzt ein weiteres Ultimatum: Gibt es bis in 12 Tagen dazu kein Entgegenkommen, soll es wieder zum Streik kommen. Entscheiden sollen die Beschäftigten, ob sie das aktuelle Angebot annehmen oder nochmals streiken wollen.

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